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Molunat 

Das Auto-Kamp Monika hatte für uns ein schönes Plätzchen auf einer der Terrassen frei, mit Blick auf das Meer. Allerdings “streichelten” schon auf der Zufahrt etliche Zweige der Bäume unser Reisemobil. 89 Kuna ohne Strom, heute war der 1. Oktober, die Nachsaison begann, der Preis ist reduziert. Molunat kennen wir von Mitte der 70er Jahre her, ein Zimmer mit Kochgelegenheit auf dem Flur reichte uns seinerzeit. Diesmal war das Auffinden unserer damaligen Unterkunft einfach. Das schöne Natursteinhaus unten in der Bucht direkt am Wasser hatte sich kaum verändert, war renoviert und sehr gepflegt. Der felsige „Strand“ war mit Beton ausgebaut worden, die kleine Straße davor ein wenig verbreitert worden.

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Friedhof mit Meerblick...

Das Restaurant am Campingplatz verpflegte uns, ein schlaksiger junger Mann bediente ein wenig unbeholfen die überwiegend deutschsprachigen Gäste. Auch waren nicht mehr alle Gerichte zu haben, also haben wir mal Raznjici (Fleischspießchen) bestellt, die mit einem leckeren Gemüsereis serviert wurden, eine gute Portion, es schmeckte überraschend gut. Machen wir uns mal einen faulen Tag, bevor es nach Albanien geht? Das Wetter war gut, also bleiben wir noch einen Tag. 

Fahrt nach Albanien

Wir sind bei schönem Wetter von Kroatien über Bosnien-Herzegowina, Montenegro in Albanien, Grenzübergang „Hani Hotit“ eingereist. An den Grenzen wurden wir immer freundlich behandelt, das Bimobil wurde auch bewundernd kommentiert. Letztendlich einige Stempel im Reisepass mehr, die "grüne Versicherungskarte" mussten wir an allen drei Grenzen vorlegen. Der gut deutsch sprechende Bosnier an der Grenze meinte, das wäre aber ein gutes Nummernschild: EN-DE.., scannte und stempelte den Reisepass und bemerkte, ein Souvenir mehr. Die Fahrt führte durch teilweise landschaftlich reizvolle Gegenden. Die Straßen waren fast immer gut, auch die Bergstrecken waren gut zu bewältigen. In Montenegro ist der Euro das eingekaufte Zahlungsmittel, so konnten wir ohne groß umzurechnen Euro-Diesel für 1,27 Euro tanken. 

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Albanien

Was erwartet uns in diesem Land mit knapp 3 Millionen Einwohnern? Zunächst unsere Erwartung, aus den Reiseführern angelesen, eine grandiose Naturlandschaft. Was noch? Der Kommunismus ist auch hier verschwunden, der Anschluss an die europäische moderne Gesellschaft ist allerdings noch ein weiter Weg. Korruption und Vetternwirtschaft sind noch lange nicht überwunden. Als kleinen Vorgriff, was uns aufgefallen ist, die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich. In der Hauptstadt leben viele junge Leute sehr modern am Puls der Zeit, auf dem Land wohnen die Menschen noch sehr traditionell und führen ein schlichtes Leben, nicht selten mit dem Eselskarren unterwegs. Informationen auf Wikipedia

Entgegen vieler Prophezeiungen ist Albanien ein sicheres Land, in Italien oder Spanien gebräuchliche Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität sind hier nicht verkehrt. Dies vorweg, wir hatten keinerlei Probleme.   

Ein netter gepflegter Campingplatz liegt unweit hinter der Grenze am Shkodra-See, die Einfahrt mit einem modernen Hinweisschild, darunter viel Müll verteilt. Das sollten wir in Albanien später als normal ansehen... Unsere erste Nacht in Albanien, für 12 Euro im: www.lakeshkodraresort.com. Viele Camper fanden sich im Restaurant des Campingplatzes ein, sie wussten schon warum. Gut und günstig essen, da bleibt die Wohnmobilküche besser kalt.

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Morgen steht die erste Stadtbesichtigung an, Shkodra ist laut WOMO-Reiseführer angeblich eine der liebenswertesten Städte Albaniens.

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