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Pula - Senj

Es gibt so viel zu sehen in Istrien... besuchen wir doch eine der bedeutendsten Städte auf dieser Halbinsel, auf nach Pula. Aber zunächst ein kleiner Abstecher an den Limksi-Kanal, ein Fjord, der sich weit ins Landesinnere erstreckt. Kaum standen wir auf dem Parkplatz, schon wollte uns ein „Kapitän“ animieren für 10 Euro eine Stunde mit seinem Schiffchen mitzufahren, unter anderen zur „Winnetou Höhle“, er musste ohne uns starten. In Pula fanden wir nach einer Ehrenrunde einen Parkplatz unweit des Amphitheaters, zu dieser Zeit wurde am Ende der gekennzeichneten Parkflächen keine Gebühr erhoben. Etliche Reisebusse hatten bereits ihre Touristenladungen entlassen, wir liefen im Pulk mit einer polnischen Gruppe zur römischen Arena. Puh, die vielen Menschen, müssen wir da rein? Also liefen wir erst einmal um die Arena herum. Eine Bühne war im Innern aufgebaut, der Soundcheck war voll im Gange.

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Der Blick auf die Spielstätte durch den Zaun aus verschiedenen Perspektiven reichte uns, selbst die angrenzende Altstadt hat uns nicht gereizt.

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Nach einer kurzen Pause wollten wir noch etliche Kilometer hinter uns bringen. „Frau Garmin“ führte uns auf die fast neue Autobahn, wir kamen gut voran. Später war es eine, teilweise erst jüngst eröffnete, Schnellstraße, die am Ende um Rijeka herum führte. Die 70 Kuna (ca. 9,50 Euro) waren gut angelegt, denn gewaltige Brücken und lange Tunnels konnten genutzt werden. Dann aber später an der Küste über lange Strecken immer wieder Baustellen, die Fahrbahn wurde erneuert, immer wieder Staus an den Ampeln der einspurigen Streckenführung.

Wir landeten am Nachmittag im Autokamp Skver in Senj. Für etwas über 15 Euro ohne Strom konnten wir die Anlage direkt am Meer, unterhalb der immer wieder gut zu hörenden Küstenstraße, nutzen. Hoffentlich fällt da von oben nichts runter... Natürlich war die erste Reihe belegt, es gab Mobilisten, die machten hier Urlaub. Dennoch, durch das Heckfenster ein schöner Blick auf das Meer.

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Das Restaurant auf dem Platz haben wir aufgesucht, der Blick auf die untergehende Sonne und auf das Meer war herrlich. Die lustlose Bedienung und die zwar halbwegs genießbaren Hackfleischröllchen, allerdings mit lauwarmen Pommes frites, waren kein Trinkgeld wert. Gegen Mitternacht kamen alkoholisierte Mobilsten zurück, der Hund der Eigner kläffte noch etliche Male, das Stimmengewirr der angeheiterten Egoisten war unüberhörbar. Die Nacht war am frühen Morgen vorbei, als die ersten Lkws über uns vorbei donnerten. Hier Urlaub machen? Niemals! 

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