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Senj - Krka-Wasserfälle

Wollen wir die Plitwitzer Seen besuchen? Die Beschreibung der kostenpflichtigen Parkplätze, die zur Übernachtung nicht mehr genutzt werden dürfen, der Eintritt von 16 Euro... wir waren doch schon mal dort. Unser Eindruck, ein kommerziell durchorganisiertes teures touristisches Angebot, das sprach uns nicht so recht an. 

Die Alternative wären die Krka-Wasserfälle, natürlich auch touristisch, aber so konnten wir noch einige Kilometer zurücklegen. Das haben wir uns so vorgestellt, auf der „Jadranska Magistrala“ entlang der Adria zu fahren. Was wir nicht erwartet haben, der sehr gute renovierte Zustand der Straße, so machte das Kurven um die Buchten umso mehr Freude. Es herrschte wenig Verkehr, man konnte sich an der faszinierenden Landschaft kaum satt sehen. Klasse! Das Navigationsgerät führte uns irgendwann von der Küste weg über zunächst beste Straßen, dann hat „Frau Garmin“ scheinbar eine Abkürzung entdeckt. Bald holperten wir durch triste Dörfer mit vielen verlassenden Häusern, bis eine Schafherde die schmale Straße blockierte. Aber wir mussten sowieso wenden, was nach einigen hundert Metern rückwärts fahren auch gelang. Ein Blick vorher auf die Landkarte wäre hilfreich gewesen, andererseits, abseits der Touristenorte zu fahren war auch mal interessant.

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Schließlich erreichten wir am späten Nachmittag den Nationalpark Krka-Wasserfälle. Wie erwartet, Übernachtungen auf dem kostenlosen Parkplatz des Nationalparks waren nicht gestattet. Man verwies auf die umliegenden Auto-Camps. Genau genommen in Ordnung, schließlich wollten sich die Menschen hier auch einige Kuna verdienen.

Das sehr ruhig gelegener Auto-Kamp „Steinkral“ bot sich für eine Übernachtung an, nur ca. 500 Meter vom Eingangsbereich des Nationalparks entfernt. Die Gebühr betrug 90 Kuna einschließlich Strom, neue gebaute Sanitäreinrichtungen und sogar eine Ver- und Entsorgungseinrichtung rundeten das Angebot ab.

Die Sonne schien, also Stühlchen raus und entspannen, die Wasserfälle sind morgen hoffentlich auch noch da...     

Nationalpark Krka-Wasserfälle

Sind alle Mobilsten Frühaufsteher? Zumindest die beiden deutschen Mobilbesatzungen neben uns plagte die „senile Bettflucht“. Gegen 7 Uhr erzählten sich die beiden Paare, die zusammen fuhren, bereits lautstark die ersten Geschichten. Irgendwann fuhren auch wir zu dem kostenlosen Parkplatz des Nationalparks. Für den Eintritt wurden 95 Kuna (ca. 13 Euro) pro Person fällig, inklusive Bustransfer hin und zurück. Auch eine Schiffsrundfahrt war fakultativ Angebot. Über knapp zwei Kilometer führte der Rundweg mit mehreren Aussichtspunkten auf die beeindruckenden Wasserfälle, die über viele Ebenen rauschten. Das beeindruckende Naturschauspiel konnte auch nicht von ein paar Tropfen Regen beeinträchtigt werden.

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