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Shkodra

Wie kommen wir vom Campingplatz nach Shkodra? Mit dem Furgon (private Minibusse), einfach anhalten so die Erklärung, für zweimal 50 Leke, ca. 75 Cent, können wir die ca.10 km fahren! Es sollte anders kommen, ein Linienbus hielt, Haltestellen gibt es in Albanien fast nie. Der Busfahrer begrüßte uns mit dem Daumen nach oben, das Geschnatter der Frauen hinter uns war auf einmal stark angestiegen, was die über uns geredet haben mögen?

Welch widersprüchliche Eindrücke, in der Vorstadt von Shkodra Bauruinen, wie auch fein hergerichtete Gebäude. Moderne Firmen, aber auch armseligen Buden, die von Autoreparaturen bis hin alles mögliche anboten. Die wechselhafte 2.500 jährige Geschichte dieser Stadt bis heute ist unendlich. Inzwischen versucht man eine gewisse Atmosphäre zu pflegen, die Altstadt wird wiederbelebt. Zunächst haben wir die Raiffeisen Bank (!) aufgesucht und Euro in Leke getauscht.

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Bei bestem Wetter schlenderten wir durch die Straßen, viele Restaurants, Geschäfte und kleine Läden. Im Park ein Rudel mit 17 herrenlosen Hunden, gerade wurde für weiteren Nachwuchs gesorgt, die anderen Rüden standen Schwanz wedelnd an... zumindest sah das so aus.

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Es hab viel zu sehen, wie die neue Moschee, in der wir freundlich eingeladen wurden, sie zu besichtigen. Natürlich mussten wir die Schuhe ausziehen, die schöne Deckenbemalung bewundern, den ausgelegten Koran ansehen. Der Wärter freute sich über ein Trinkgeld, schließlich hat er für uns nicht nur die Tür aufgeschlossen, sondern in der Moschee auch zwei Fenster aufgerissen.

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Die orthodoxe Kirche befindet sich in der Renovierung und war verschlossen. Hoch interessant alles anzusehen, aber die sozialistische Vergangenheit lässt sich nicht leugnen. Der zentrale Boulevard „Rr. Kole Idromeno“ in der Altstadt wurde schön restauriert, in der zweiten Reihe ist noch des öfteren marode Bausubtanz zu sehen. Ein Eis gegessen, im Café gesessen, was getrunken und die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Plötzlich galoppierte das im Park gesichtete Rudel Hunde durch die Fußgängerzone, alle schön zusammen.

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Das Taxi zurück kostete 1.000 Leke. Auch heute blieb die Küche kalt, das Restaurant am Campingplatz verwöhnte uns ordentlich. 10 Gäste, 10 Deutsche, eine nette und freundliche junge Frau als Bedienung.

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