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Trogir

Bald erreichten wir Trogir, angeblich eine der schönsten Städte Kroatiens mit einem fast vollständigen erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Vorgewarnt waren wir hinsichtlich der Parkgebühren für Reisemobile, bis zu 5 Euro die Stunde. Parkplätze gibt es reichlich, auch für 20 Kuna die Stunde einige hundert Meter vom Zentrum entfernt. Aber auch ein Parkplatz für 10 Kuna pro Reisemobil, das entsprach gut 1,30 Euro. Allerdings war das Kassenhäuschen nicht besetzt, als wir zurück kamen auch nicht, so ein Ärger...

So liefen wir durch die „Luxusparkplätze“ über eine Bogenbrücke des Fosa-Kanals und befanden uns bald in dem mittelalterlichen Zentrum. Eine Kathedrale, ein Palast, der Uhrenturm und Wehrmauern gehört zu den sehenswerten Bauwerken. Ansonsten Tourismus pur, viele Souvenierlädchen, Lokale, Eisdielen und Cafés buhlten um zahlende Gäste. Wir schlenderten durch die engen Gassen, sahen malerische Ecken, aber auch bewohnte, mit herab hängender Wäsche. Ein leckeres Eis auf der Promenade geschleckt, mit Blick auf die Festungsanlage, dann wurde der Diesel wieder angeworfen. 

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Makarska

Wir fuhren entlang an der wunderschönen Küste über Split ,mit vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen, meistens 60 km/h, aber wir hatten ja Zeit. Makarska erreichten wir am Nachmittag. Hier haben wir vor 40 Jahren Urlaub gemacht, ein Renault R 4 kutschierte uns damals. Aber erst einen Parkplatz suchen. Am Hafen wollte man keine Reisemobile parken lassen, was bis vor kurzem noch gegen eine stolze Gebühr erlaubt war. Es gibt einen Campingplatz, aber allein der Anblick gefiel nicht, die wenigen Reisemobile standen ziemlich eng unter hohen Kiefern. Ein Stück weiter ein großer völlig leerer Parkplatz in Strandnähe, 50 Kuna pro Tag standen für Reisemobile angeschrieben. Das passt doch, aber auch hier war das Kassenhäuschen nicht besetzt, es ist eben Nachsaison.

Ob wir „unsere“ Pension Anno 1971 finden? Wir liefen bestimmt drei Kilometer an der Promenade entlang, die es seinerzeit nicht gab, hin und wieder zurück. Doch wen verwundert es nach dieser langen Zeit, das Haus unserer Erinnerungen haben wir nicht gefunden. Viele Hotels und Appartementhäuser, Restaurants und Bars sind neu gebaut worden. Huch, keine Bilder gemacht! Wikipedia kann aushelfen!

Dafür haben wir einen aus dieser Zeit (?) geparkten VW Käfer gesehen, das Efeu wucherte schon im Inneren. Eins hat sich nicht geändert in dieser Touristenhochburg der Makarska-Riviera, das mächtige Biokovo-Gebirge im Hintergrund mit bis seinen zu 1.762 Meter hohen Bergen.

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Auf unserem Parkplatz tauchte schon im Dunklen und im Regen noch ein anderes Reisemobil auf, der Kollege sprach uns an, ob jemand zum Kassieren kommt. Hier darf man nicht übernachten, das ist eine Tagesgebühr, erklärte ich ihm, was ihn nur kurz irritierte. Aus dem Ruhrgebiet kommen Sie, ach das ist da oben links Richtung Holland... diese Bayern!   

Die Nacht war ruhig, bis am Morgen sich ein heftiger Regen, begleitet von einem fernen Gewitter, über das Mobil ergoss. Gut das wir nicht auf dem Campingplatz unter den Bäumen standen, das Tropfen von den Bäumen kennt man ja. Auf nach Dubrovnik, aber vorher noch die Vorräte ergänzen und tanken. Bald kurvten wir wieder entlang der Küstenstraße, die Straße wurde trockener, mit immer wieder herrlichen Ausblicken. Das Wetter besserte sich zusehendes, die Sonne ließ sich allerdings nur spärlich blicken. 

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