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Zurück nach Griechenland - Meteora

Am Strand von Sagiada, vielleicht 20 Kilometer hinter der albanischen Grenze, nahe an einem kleinen Hafen mit Fischtavernen, konnte man baden, lecker essen und ruhig zusammen mit einigen Wohnmobilen frei übernachten.

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In Igumenitsa gerieten wir am nächsten Vormittag in einen Stau, einige Fähren spucken gerade etliche Autos aus. Dann ab auf die mautpflichtige A2, die erst vor einigen Jahren endgültig fertiggestellt wurde. Eine anspruchsvolle Strecke, viele Tunnel und Brücken waren erforderlich, natürlich mit EU Geldern unterstützt. Die Maut kostete 12 Euro bis zur Ausfahrt Richtung Meteora. Zunächst schlängelten wir uns über eine Bergstrecke, inmitten einer grünen Landschaft.

Dann tauchten am frühen Nachmittag die mächtigen Felsen der Metora Klöster auf, eine beeindruckende Ansicht.

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Kurz entschlossen folgten wir den Hinweisschildern zu den Klöstern, die Straße dort hinauf lässt sich gut mit dem Reisemobil fahren. Das Kloster "Hagios Stephanos", erbaut um 1400, ist noch von Nonnen bewohnt. Für 3 Euro Eintritt durften wir auf das Gelände, trotz langer Hose musste "Frau" einen Wickelrock umlegen.

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Fotografieren in den Räumen ist nicht gestattet, da wurden die Nonnen giftig, wenn das jemand missachtete. Die kleine Kirche mit Schnitzereien, bemalten Wänden und verzierten Chorstühlen beeindruckte, das kleine Museum war schnell besichtigt. Der schön angelegte und gepflegte Klostergarten wirkte zusätzlich entspannend in dieser ruhigen Atmosphäre, die Aussicht auf das Panorama der Landschaft war wunderbar.

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Dieses Bild war im Außenbereich zu sehen.

Auf die zahlreichen "heiligen" Souvenirs haben wir verzichtet. Wir folgten dem Tipp des WOMO-Schulz und übernachteten außerhalb, an der ruhig gelegenen Taverne und Gästehaus "Arsenis", mit einigen Wohnmobilen aus Frankreich, Österreich und Deutschland. Der mächtig dicke Chef im durchschwitzten T-Shirt versprach Souvlaki (das war ein (!) Spießchen und eine halbe gegrillte Wurst) mit Pommes frites und eine bescheidene Portion griechischen Salat für 10 Euro pro Person. Seine freundliche Mutter bot gelartige leckere Süßigkeiten an. Für den 1/2 Liter Retsina nahm Chefe 5 Euro, für den griechischen Kaffee je 2 Euro, alles ohne Quittung. Der Autor erdreiste sich, die leicht erhöhten Preise anzusprechen, oh weh, eine Triade von den Preisen in Deutschland, z.B. in Frankfurt und Berlin, wurde ausgelöst. Egal, freundlich pariert, insgesamt eben eine kleine versteckte Stellplatzgebühr. Aber unter dem Strich mit Übernachtung akzeptabel gewesen, eine ruhige Nacht schloss sich an, so das wir uns sogar ein wenig verschlafen hatten.

Chalkidiki

Durch eine schöne, weitgehend einsame, Landschaft rollten wir rund 70 Kilometer Richtung zur Autobahn Chalkidiki. Was war das? Tatsächlich eindeutige Schilder, hier wurde nicht nur vor Kühen auf der Straße gewarnt, sondern auch vor Bären! Gesehen haben wir keine, so sehr die Beifahrerin auch darauf bestand. Kühe auf der Straße allerdings auch nicht. Für insgesamt 9 Euro Maut verließen wir bei Tessaloniki die Autobahn Richtung Chalkidiki. In Agia Triada am Strand, folgten wir einem WOMO-Schulz Tipp, nachdem uns ein anderer Tipp in Angelchori nicht ansprach.

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Klar, auch hier wurde die "gesparte" Stellplatzgebühr in einer Strandtaverne verfuttert. Auf der gegenüberliegenden Seite der großen Bucht schimmerten die vielen Lichter des unendlichen Häusermeers von Tessaloniki. Kann man hier ruhig übernachten? Im Prinzip ja, aber gegen 4:30 Uhr kamen zwei Autos und parkten direkt neben uns. Frühe Angler packten ihre Utensilien aus, lachende Sprüche, Klappe auf, Klappe zu, Klappe auf, Tür auf, Tür zu, usw., dann war wieder Ruhe, erst gegen 9 Uhr fuhren die Beiden wieder ab. Ob die was nach den vielen Stunden gefangen hatten? Zumindest war ein Eimer dabei...

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