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Kassandra

Weiter ging die Fahrt am nächsten Tag, ein Strandparkplatz (WOMO-Schulz Tipp) in der Nähe von Potidea diente zumindest als Mittagspause. Die Zufahrt war über zum Teil verwinkelte Schotterpisten ein wenig abenteuerlich, da die Schnellstraße mit neuen Leitplanken abgeschottet wurde, da Frau Garmin das nicht wusste, dass man hier und da nicht mehr abbiegen konnte. Es war Sonntag, der langgezogene Strand war sehr voll, insgesamt gefiel uns die Lage nicht, also nach der Mittagspause weiter. In Nea Moudania bot sich ein Lidl Markt an, dort gab es auch Mineralwasser mit Kohlensäure, aber auch griechische Produkte und Retsina. Wenn wir auch grundsätzlich griechische Einkaufsmöglichkeiten nutzen, aber insbesondere das Mineralwasser mit Kohlensäure gibt es fast nur bei Lidl.

Da sich zunächst nichts weiter an Stell- oder Campingplätzen anbot, rollten wir gemächlich auf den "kleinen Finger" des Chalkidiki, Kassandra. Zunächst in Kalanda geschaut, dann in Fourka, dort ein riesiger Strandparkplatz, an einem langen Strand, passt.

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Sicherheitshalber im nahen Restaurant nachgefragt, eine Übernachtung "No problem". Der Ort ist bescheiden touristisch, dennoch gefiel es uns. Die Taverne Takis, mit Terrasse am Meer, war ausgezeichnet und sehr gut besucht. Freude kam beim Personal auf, als wir ein Internetbildchen aus unserem Heimatort Hattingen zeigten, denn ein griechisches Restaurant Takis gibt es dort auch. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen war es klar, wir bleiben noch einen Tag bei diesem schönen Wetter. 

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Am nächsten Tag war es bewölkt, da fiel die Weiterfahrt nicht schwer. Aber keinen schönen Stellplatz mehr gefunden, einen annehmbaren Campingplatz auch nicht. Die fast durchgehend gut befahrbare "Ringstraße" führte durch eine schöne grüne Landschaft. Unterwegs sind wir nach dem Einkaufen in einem gut sortierten griechischen Supermarkt durch einen größeren touristischen Ort geschlendert.

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Der schmale Strand war nicht unbedingt einladend.

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Auch hier sind uns die vielen Autos aus Bosnien Herzegowina, Serbien, Bulgarien, Mazedonien und auch einige aus Montenegro und Rumänien aufgefallen. Fahrzeuge aus Österreich und Deutschland waren eindeutig in der Minderheit. Nach strichweise kräftigen Regenschauern kühlte es sich auf angenehme 22 Grad ab, einige Straßen waren sogar ein wenig überflutet.

Dann schlossen wir die Umrundung des kleinen Fingers des Chalkidiki, Kassandra ab.

Bald näherten wir uns dem mittleren Finger, Sithonia. Am Ortsrand von Psakoudia fanden wir am Strand einen angenehmen Parkplatz für eine Übernachtung. Tavernen gab es genug. Am späten Abend grummelte erneut ein Gewitter in größerer Entfernung, schwacher Regen fiel, der nur den Staub auf dem Mobil modellierte. Der Morgen begrüßte uns mit blauem Himmel, bald tauchten etliche Badegäste auf. Puh, die Windschutzscheibe sah nach dem Regen fast undurchdringlich aus, also den Lappen geschwungen und los ging es. 

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Mittlerer Finger, Sithonia

Schaun wir mal, war die heutige Devise, die gut befahrbare Straße führte an etlichen Hotels und Touristensiedlungen vorbei, auch an einigen Campingplätzen. Allerdings sahen wir keine beschilderte Vorankündigungen, so das wir stets an den Einfahrten vorbeifuhren. Aber so unbedingt wollten wir auch nicht auf einen Campingplatz.

Immer die Küste im Blick mit schönen Aussichten, die Strecke ließ sich entspannt fahren. Schließlich erreichten wir den WOMO-Schulz Badeplatz bei Porto Koufos, an einer wunderschönen Bucht mit schmalem Sandstrand gelegen. Die Zufahrt war teilweise sehr schmal, ein Baum hinterließ einige Striemen am Mobil und auf den Fenstern.

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Der Platz auf einer Wiese sprach an, Motor aus, wir blieben. Der Bimobil Eigner beseitigte fast alle “Kampfspuren” mit den stets mitgeführten Bordmitteln. Mit der Klappsäge wurden einige der hervorstehenden Äste des "bösen" Baums entfernt, leider war der entscheidende Ast nicht erreichbar.

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Der kleine Hafen ist rund 1,5 Kilometer entfernt und bot mehrere Tavernen, wovon uns die "richtige" Taverne bestens verköstigt hat. Essen super, der Service des jungen Personals etwas hektisch und unkoordiniert. Wunderbar geschlafen, daher wir bleiben noch einen Tag an diesem angenehmen ruhigen Platz am Meer.

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