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Italientour vom 31. August bis 28. Oktober 2003, ein Reisebericht von Karlheinz Alig

Ausgangspunkt war Landshut in Niederbayern, Zwischenstation Sterzing/Brenner Autohof mit dem Ziel Ferrara, ├╝ber Verona und die 434 zu erreichen.

Der Ministaat San Marino ├╝berraschte uns am Nationalfeiertag mit Festlichkeiten auf der Burg, u.a. mit Armbrustschie├čen, der Besucherandrang war dementsprechend. Ein sehr sch├Âner Stellplatz ist kostenlos an der Seilbahn.

Vom CP Estense mit dem Rad ein lohnender  Ausflug in die Innenstadt mit Festung und einer Umrundung der Stadt auf dem Festungswall. (Der Espresso kostete in der  Stadt 4 Euro)!

Nach ein paar Badetagen auf dem CP Europen Garden, Silvio Marina bei Pescara, hochgelegen mit herrlichem Blick auf das Meer. Ein Abstecher in die Abruzzen sollte folgen, doch wegen schlechtem Wetter verhindert.

N├Ąchstes Ziel war Vieste/Gar gano.

Die Fahrt anstrengend durch viele Serpentinen, reichlich Campingpl├Ą tze, unser Platz Spiagga Lunga.

Vieste ist sicher interessant, doch nicht begeisternd. Eine Woche baden, aber sehr viel Starkwind. Dabei ein  Eldorado f├╝r Surfer.

Begeistern konnte Albeborello mit den vielen Trulli H├Ąusern. Vom CP die Trulli mit dem Rad nur ca. 20 Min. entfernt.

2 Wochen Badespass pur auf dem CP Ugento, S├╝dspitze Stiefelabsatz, Wasser und Strand  wunderbar, schade, dass der Platz  Ende September geschlossen wurde.

Das St├Ądtchen Gallipoli konnte nicht ├╝berzeugen, trotz Altstadt mit Festung auf der Halbinsel.

Otranto  mit seinen Festungsanlagen ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Auf einem gro├čen Parkplatz kann man bestens das Fahrzeug abstellen, ist im Herbst leider nicht mehr bewacht. Daf├╝r ist die Stadt dann nahezu frei von Urlaubern und man kann gem├╝tlich bummeln gehen, die gepflegten Gassen und Pl├Ątze laden ein. Beeindruckend sind die riesigen Festungsanlagen und die Marina.

Auch das viel ger├╝hmte Lecce mit seinen Barock-Bauten interlie├č einen zwiesp├Ąltigen Eindruck trotz Dom und Amphitheater, bewundernswert jedoch die Basilika Santa Croze und die Ausgrabungen.

Den Besuch der  Stadt im Stein Matera sollte man unbedingt weiterempfehlen, auch wenn der Besucherstrom manchmal nervt. Sch├Âner, kostenloser Stellplatz am Castell mit Ver- und Entsorgung.

Im Golf von Tarrent, die K├╝stenstra├če ist durch etliche Baustellen nicht ganz so einfach zu befahren, nahe Sibari, zwei Wochen Badefreuden auf dem CP Salice, sch├Ân gelegen  und bei 24 Grad Wassertemperatur ein Riesenspa├č, au├čerdem mit 10 Euro pro Tag preisg├╝nstig. Bei einer Busfahrt durch das Sila Gebirge tr├╝bte Regen das Erlebnis.

├ťber die AB  A3 (nicht im besten Zustand) erreichten wir Paestum (Golf von Salerno). Die Ausgrabungen ├╝berzeugten durch die Baukunst der Griechen und R├Âmer, das Museum sollte man gesehen haben.  2 N├Ąchte (CP di Pini) sollte man schon einplanen.

Zur├╝ck nach Norden ( vorbei  an Monte Cassino )  war Rom ein Muss, Vatikan, Colloseum usw. sind ein gro├čes Erlebnis. Der CP Roma Camping liegt verkehrsg├╝nstig an der Via Aurelia mit Bus Station und gro├čem Supermarkt.

Das St├Ądtchen Orvieto, mit gro├čem Parkplatz, komplett ausgestattet, l├Ądt unterwegs zum Verweilen ein.

Letzte Station, wie schon ├Âfter, war Florenz, um endlich einmal die Uffizien zu besuchen. Der CP Norcenni Girasol bietet hier gute M├Âglichkeiten die Stadt zu besuchen, ob mit Bus oder Bahn. Als schlechtes Wetter die Sch├Ânwetterperiode abl├Âste, wurde beschlossen  die letzte Etappe in einem Zug zu meistern.

Nach 10 h und 700 Km war die letzte Etappe der Rundfahrt beendet, die Besatzung heil am Endziel angekommen. ├ťber 3.700 Km begleitete uns das Womo zuverl├Ąssig  auf unseren Wegen.

 

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