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Fossacesia

Nach drei Tagen fuhren wir bereits zurück, der schon bekannte Stellplatz in Fossacesia am Kieselstrand bot uns wieder einer Platz zum Übernachten mit Blick über das Meer. Auch diesmal waren einige Mobile anwesend. Huch, fast Windstill, kaum Brandungsgeräusche, schon waren die Geräusche der Bahnlinie präsenter.

Porta Pozenza

Auch hier waren wir schon, eine Pizzeria am Strand verköstigte uns vorzüglich. Dünner Teig, wenig Käse und auf Wunsch viel Knoblauch...

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Es ist Donnerstag, Markt in Porta Pozenza, der doch ein wenig enttäuschend war. Die Stände zogen sich durch mehrere Straßen. Viele billige Klamotten, Schuhe, Haushaltsartikel und Textilien aller Art, ein wenig Gemüse und Fisch.

Siena

Einmal rund 270 Kilomter quer durch das Land in die Toscana. Zwei Drittel Schnellstraße, etwa ein Drittel der Strecke war noch nicht ausgebaut. Aber die „Strabag“ wühlte sich durch die Berge, baute Tunnels und Brücken, vieles war schon fertig, Wir kurvten uns über die Berge, wollten ein Abkürzung fahren, die sich als sehr schmale holprige viertrangige Landstraße erwies, die sich in etlichen engen Serpentinen durch die schöne Landschaft zog. Einige Bäume streichelten das Mobil, die aber keinerlei Schäden verursachten. An einer Stelle musste ein umgekippter junger Baum von der Straße gezogen werden, die Beifahrerin brachte es unter Aufbietung aller ihrer Kräfte fertig. Glück gehabt, nicht ein Auto begegnete uns auf dieser Strecke, dennoch erleichtert, als wir wieder die normale Strecke wieder erreicht hatten. 

Dann wieder eine vierspurige Schnellstraße, sie war allerdings nicht immer im besten Zustand, aber der Sprinter bügelte etliche Wellen und Schlaglöcher weg, die Schwingsitze erwiesen sich mal wieder als Wohltat. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir Siena, die Parkgebühr von 20 Euro (8 bis 20 Uhr, Übernachtung frei) wurde noch in voller Höhe verlangt. Der Platz liegt auf einer Verkehrsinsel mit brausenden Verkehr ringsherum. Nein Danke! Einmal die Parkplätze rund um die Altstadt abgefahren, alles dicht bei dicht mit Reisebussen oder Pkws besetzt. Die Touristenmassen zogen durch die Stadt, Fähnchen schwenkend der/die „Anführer/in“, puh, nix wie weg. Eigentlich wollten wir nur mal über die berühmte Piazza del Campo schlendern...

Monteriggione

Der nicht weit entfernte ruhige Flecken Abbadia d'Isola im Ortsteil Montepulciano hat einen einfachen Stellplatz ohne Service, aber gegen Abend zog es uns nach Monteriggione. Auf dem großen Parkplatz ist ein Areal für Reisemobile ausgewiesen, die Tagesgebühr beträgt von 8 bis 20 Uhr 6 Euro, Nachts ist der Platz gebührenfrei.

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Der Ort wird als das vielleicht schönste Städtchen (eigentlich mehr ein Wehrdorf) der Toskana eingeschätzt, jedes Haus, samt der Kirche, wird von einer Turm bewehrten Mauer umrundet.

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Auch in der Neuzeit wurden noch keine Ansiedlung außerhalb der Mauer errichtet. Man betritt das mittelalterliche Monteriggione wie eh und je durch ein gewaltiges Tor, nur wenige schön anzusehende Gassen sind zu erobern.

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Im Restaurant „Antico Travaglio“ auf der Piazza Roma sitzen wir entspannt in der Abendsonne und lassen uns mit toskanischen Wein und ausgezeichneter toskanischer Antipasti verwöhnen. Man beachte, wie elegant der Korken der Weinflasche befestigt wurde.

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Am nächsten Vormittag sind wir noch eine ausgiebige Runde durch Monteriggione gelaufen.

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Natürlich auch kurz in die kleine Kirche geschaut.

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Die gewaltige Festungsmauer konnte an zwei Stellen gegen Eintrittsgeld besichtigt werden. Der Fernblick war kostenlos...

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Das kleine Museum bot die Möglichkeiten die Waffen des Mittelalter anzufassen, sogar ein Kettenhemd anzuziehen. Für die Besichtigungen der Mauer und des Museums musste ein Pauschalpreis von 4 Euro pro Person entrichtet werden. 

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Hier die Burg auf einem Foto des Museums, die Anlage ist schon beeindruckend.

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Dieses Örtchen hat uns ausgezeichnet gefallen, allerdings fielen tagsüber die Reisebusse ein und die Beschaulichkeit war ein wenig gestört.

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