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Golf von Sagone Ein angenehme Nacht folgte, morgens kam sogar der Bäckerwagen, wenig später patrouillierten wieder die Ordnungshüter an uns vorbei. |
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Etliche Pkws mussten weit zurücksetzen, um in geeigneten Ausweichstellen zu warten. Jetzt noch die Engstellen durch die Calanche. Entgegen kamen uns gleich fünf Reisebusse und ein dicker Lkw, allesamt an den noch breiten Stellen. Soweit, so gut. Aber wie durch Zauberei hatten wir ohne nennenswerten Gegenverkehr keinerlei Probleme die engen Abschnitte zu passieren. Ein Rotelbus (!) und ein Reisebus hatten gerade ihren Gästen kurz in die Freiheit entlassen. Die Damen und Herren, allesamt des gesetzteren Alters, flanierten fotografierend auf der ohnehin schon engen Straße, aber kein Problem. Damit verließen wir die „wilde“ Landschaft, die Straße wurde breiter und ließ sich bestens fahren, schließlich erreichten wir eine Ebene, in der sich sogar Ackerland zeigte. |
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In Cargese konnten wir in dem Sparmarkt einkaufen, dessen Inhaber sogar deutsch sprach. Seine Ex-Frau war eine Deutsche gewesen. Nach Übernachtungsmöglichkeiten gefragt, verwies er lapidar auf die Campingplätze, sonst wäre es überall verboten. Die Antwort war ganz auf der korsischen Linie. Etwa 2 Kilometer vor Sagone haben wir den Plage de Pero erkundet, überall eindeutige WoMo-Verbotsschilder und keine Reisemobile zu sehen. Gut, verschwinden wir wieder. |
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Ajaccio Weiter der D 81 folgend hofften wir auf eine Übernachtungsmöglichkeit. Da ein Schild zu einem Campingplatz wies, den wir nach ca. 5 Kilometern auf einer schmalen Straße erreichten. Schon die Zufahrt mit niedrigen Bäumen war für uns nicht geeignet. Also zurück zur D 81. Es meldete sich seit geraumer Zeit die Reserveleuchte des Dieseltanks, aber das war bald erledigt. Eine Tankstelle rückte den Stoff für 1,38 Euro pro Liter raus. Aber wo übernachten? Schon waren wir in Ajaccio, versuchen wir es doch mal im Hafen. Erst erfolglos, fanden wir wenig später einen größeren Parkplatz am Ende des Jacht- und Fischerhafens mit schöner Aussicht auf die Bucht. (41°55'59.3, E 8°44'40.1) Dort stand an der Mole bereits ein belgisches Reisemobil mit „erigierter“ Antenne. In der Einfahrt stand ein Schild mit verschiedenen Hinweisen, darunter auch ein durchgestrichenes Reisemobil. Wir standen gerade, da gesellte sich ein französisches Reisemobil zu uns auf die Mole. Das Paar sprach mit den Fischern, sie sprach ein wenig englisch und erzählte uns, kein Problem, hier könne man übernachten. Nachteil, die vorbeiführende Nationalstraße war unüberhörbar. Eine Nacht für die Ohrstöpsel. |
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Dennoch ganz gut geschlafen, am Morgen auf zur Besichtigung in die rund 2 Kilometer entfernte Altstadt. Hier waren wir nicht alleine, denn drei Kreuzfahrtschiffe hatten ihre Reisenden in die Stadt geschickt. Nett dekoriert mit einem Button und Gruppennummer, oder einem Bändchen um den Hals trabten die Herrschaften hinter den Führer/Innen mit ihren hoch gehaltenen Täfelchen hinterher. Das ist Reisen auf der ganz sicheren Seite ... |
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Ein großer Markt wurde heute abgehalten, ein vielfältiges Angebot von korsischen Produkten wurde angeboten. Ein Blick in die kleine Fischhalle zeigte die Einheimischen beim mit Bedacht durchgeführten Fischkauf, der mit einem Plausch verbunden wurde. |
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Sehr schön auch die vielen Stände mit Souvenirs auf dem Place Marechal Foch. |
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Fazit, einen Besuch der Altstadt Ajaccios sollte man sich gönnen. Auf dem Rückweg noch ein paar Kleinigkeiten auf den Markt gekauft, dann kehrten wir zu unserem Übernachtungsplatz zurück. Dort kam gerade ein deutsches Paar mit einem Pickup-Mobil an. Sie hatten am Vortag ein unschönes Erlebnis, während eines Restaurantbesuches am Mittag wurde das Seitenfenster eingeschlagen und etliches gestohlen. Jetzt war das Seitenfenster mit einer Folie aus dem Baumarkt versehen und es gab nur noch ein Ziel, eine Fähre buchen und runter von der Insel. |
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Aus der Stadt waren wir schnell heraus, wir umfuhren Porticco, ein moderner Bade- und Freizeitort. Am heutigen Samstag sicherlich gut von Ajaccioenern besucht. Zunächst schauten wir uns den Campingplatz „“La Valle“ in Coti Chiavari an. Ein bescheidener ausgestatteter 2-Sterne Platz, der auch wegen der zur Zeit schwachen Sonne mit den wenigen Gästen keinen sonderlich einladenden Eindruck machte. Ein Übernachtung kostete 17,20 Euro ohne Strom. Aber der Parkplatz gegenüber der Straße vor dem Strand eignete sich bestens für eine Mittagspause. Für einen Badeaufenthalt an dem teilweise von Algen bedeckten netten kleinen Sandstrand waren die Wolken zu dicht.
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