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Portugal - Porto

Sollte es heute endlich das erwartete schöne Wetter geben? Fast blauer Himmel am Morgen! Auf nach Portugal, unsere erstes Ziel ist Porto. Bis zu 26 Grad ließ uns das Thermometer wissen. Eine kurze Mautstrecke von knapp 50 Kilometern in Spanien kostete 9,05 Euro, der Kassierer hat doch die Zwillingsreifen gesehen...

Der gebührenfreie Camper-Parkplatz am Douro in Porto war von über 15 Mobilen belegt, aber es war noch genug Platz. Aber eine Oase der Ruhe ist der Platz direkt an der Uferstraße nicht! Eine kurze Verschnaufpause, dann die 2,5 Kilometer bist zur „Ponte Dom Luis I.“ marschiert, die unter Leitung des Eiffelschülers Seyrig gebaut wurde, eingeweiht 1886.

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Weltberühmt, hoch oben der Schienenverkehr, unten die Straße. Bereits vor den Portweinkellereien ein lebhaftes Treiben, Restaurants, Cafés, Souvenirstände aller Art. Natürlich lagen die berühmten Portweinboote aufgereiht am Ufer, die Touristen sollen ja was zum bestaunen haben. Auf der Brücke selbst drängelten sich viele Menschen.

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Die Attraktion des Tages war eine Motocrossveranstaltung am anderen Ufer des Douro, die Hunderte von Zuschauern anzog. Was uns heute nicht alles geboten wurde, zwei Hochzeiten, eine Gruppe von Menschen komplett in Alufolie verkleidet, begleitet von der Polizei. Für was die nur demonstriert haben? Eine Großveranstaltung einer portugiesischen Partei, Buhrufe für den Redner, aber auch viel Beifall. Organisiert mit einer Straßensperre, die üblichen politischen Reden und zum Schluss temperamentvolle Trommler und dazu Tanz. 

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Uns zog es in die historische Altstadt, wir stiegen den Berg hinauf zur Kathedrale von Porto, hier eine Hochzeit, allerdings hatte die Braut ein schon größeres Baby auf dem Arm, dann wurde es auch Zeit... Bald schlendern wir durch einige Altstadtgassen, deren Häuser teilweise doch recht marode waren.

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Ein krasser Gegensatz dazu, das eigentliche Zentrum, prächtige Bauten, aber auch in Fußgängerzone das eine oder andere verlassene Haus. Da, eine Eisdiele, hm, das tat gut!

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Einige Stunden gelaufen, mal eine Pause in einem Café. Bei kühlen Getränken beobachteten wir das rege Treiben vor dem Bahnhof. Hopp hopp, wieder auf die Füße, nur keine Müdigkeit vorschützen! Immer wieder Straßenkünstler, ein Trio von Musikern im Frack, Sänger mit Gitarre, ein Jongleur, eine Marionettenspielerin und ein Hochzeitspaar im Oldtimmer, einfach eine faszinierende Atmosphäre!

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Am frühen Abend wieder runter zum Douro, ein Restaurant an dem anderen angesehen. Touristen, Touristen, viele Ausflugsschiffe. Unser letzter Besuch hier war im Jahr 1979, da war es deutlich ruhiger, wir glaubten das Restaurant von damals gefunden zu haben. Das gleiche Gericht, gefüllte Tintenfische, der gleiche Wein, Vino Verde. Nein, es war nicht das damalige Lokal, aber sehr ähnlich, egal, wir wurden dennoch ein wenig nostalgisch. Dann der Marsch zurück zum Stellplatz, entlang am Douro auf der Promenade. Die Krönung des Abend war ein kleines Feuerwerk direkt gegenüber auf der anderen Uferseite des Douro.

Am heutigen sonnigen (endlich!) Sonntagvormittag fand auf beiden Seiten des Douro ein Marathonlauf statt. Direkt vor dem Stellplatz war die 5 km Marke mit drei Wasserstationen, von denen reichlich Gebrauch gemacht wurde. Welch ein Massenauflauf, die höchste Teilnehmernummer lag bei über 10.700, irgendwie wahnsinnig. In der Spitzengruppe liefen drahtige Schwarze, aber großen Respekt vor der Masse der Läuferinnen (wenige) und Läufern, von denen viele gewiss nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ mitgelaufen sind. 

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Uns war die Entscheidung genommen, ob wir noch einen Tag bleiben, jetzt konnten wir eh nicht fahren. Der Blick auf den Fluss, die Ausflugsschiffe, die vielen Läufer beobachten war sozusagen die Entschädigung. Am Nachmittag stiegen wir in die Schwebebahn, die uns auf die Höhe des „Ponte Dom Luis I“ brachte. Wir überquerten den Douro in der zweiten Etage der Brücke mit fantastischer Aussicht. Wieder wurde uns einiges geboten, eine große Prozession mit Gläubigen zog mit dumpfen rhythmischen Trommelwirbel durch die Straßen. Auch die heutige Abend endete in einem angenehmem Lokal, diesmal in der ersten Etage über den anderen Lokalen, mit Blick auf den Fluss. Toplage, aber gar nicht so teuer. Ordentlich gegrillte Sardinen, eine Flasche regionalen Wein für schlichte 6,50 Euro, so kann man lange sitzen und immer wieder auf das Geschehen schauen.

Sao Pedro De Muel

Zwei Tage Porto reichen, auf zu neuen Ufern. Erst einmal ein Schwätzchen mit netten deutschen Mobilsten, es fand ein reger Austausch der Reiseziele statt. Zunächst kurvten wir Richtung Autobahn. Den Intermarché in Esmoritz haben wir nicht auf Anhieb gefunden, etwas ratlos standen wir in einer Seitenstraße. Da hielt ein Fahrzeug der Kommune an, ein freundlicher Mann begrüßte den Piloten mit Handschlag, haben sie ein Problem? Nein, aber wo ist der Intermarché? Der gute Mann winkte, wir sollten folgen, drei Straßen später waren wir da, herzlichen Dank! Dieser Intermarché bietet nicht nur einkaufen und günstiger tanken, sondern auch eine perfekte Ver- und Entsorgungsstation samt nüchternen separaten Stellplatz für 48 Stunden, alles kostenfrei.

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Wie übrigens andere Intermarché teilweise auch, zumindest mit V&E. Tanken war in diesen Tagen ab 1,059 Euro für den Liter Diesel möglich. Weiter ging es auf Landstraßen, denn wir müssen uns noch für die elektronischen Mautstationen registrieren, an der Grenze haben wir das verpasst. Also wo ist die nächste Poststelle? Heute wieder nicht gefunden... 

Richtung Küste, am Nachmittag zogen Wolken auf, nicht schon wieder... Frau Garmin wollte uns über schmale einspurige Pistensträßchen über 12 Kilometer durch einen Naturpark zur Küste navigieren. Nein lieber nicht, schnell gedreht und einen kleinen Umweg gefahren. In der Nähe von Sao Pedro De Muel haben wir uns den Strandparkplatz an der „Old Beach Bar“ angesehen, der gefiel uns nicht so recht, es fehlte die freie Sicht.

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Ein Stück weiter auf einem Felsplateau ein kleiner Parkplatz, mit herrlicher Sicht auf den tosenden Atlantik und den weitläufigen Stränden, absolut irre und bestens bei leichtem Schwanken des Mobils geschlafen. In Norddeutschland würde man sagen, eine „steife Brise“. Nett zu beobachten, die Portugiesen kamen mit dem Auto angefahren, stiegen aus, gingen an den Rand des Plateaus, schauten einmal über das Meer, alles klar, es ist noch da, steigen wieder ein und waren verschwunden. Wir genossen den Blick den ganzen Abend... 

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Lisboa - Pego do Altar

Von wegen einen Tag am Strand, kühle 16 Grad, bewölkt und noch immer windig, als Folge dessen den Diesel angeworfen. Unterwegs wurde das Wetter immer besser, sollen wir doch Lissabon besuchen? Also fahren wir nach Belém, dort ist ein Parkplatz ausgewiesen, der auch Reisemobile aufnimmt. Wieder Landstraße, etliche Kreisverkehre, denn wir hatten noch immer keine Poststelle gefunden, um die elektronische Maut zu bezahlen.

Vor Lissabon dann die mautfreie Autobahn erreicht, bald fuhren wir an dem überfüllten Parkplatz in Belém vorbei. An der Fährstation Belém ein weiterer Parkplatz, dort standen schon einige Reisemobile, wir haben sogar einen Platz gefunden. Aber die Schilder waren eindeutig, keine Reisemobile gestattet. Die Zeit reichte für die Mittagspause, ein junger Mann warnte uns vor der Polizei. Kaum ausgesprochenen, da war die örtliche Polizei schon da, kurz hat ein Polizist angeklopft, die Aussage war knapp, aber eindeutig, wir sollten verschwinden. Den Reisemobilen, wo die Insassen nicht da waren, wurden nach und nach Krallen an den Vorderrädern angelegt. Mensch Kollegen, das stelle ich mir aber schwierig vor, wenn man zurück kommt. Wen und wo fragen, oder anrufen (Eine Telefonnummer stand auf der Kralle), damit die Dinger sicherlich nicht kostenlos abgenommen werden?

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Was machen wir? Die Alternative Campingplatz las sich auch nicht so berauschend, da nach der Beschreibung an einer Schnellstraße gelegen. Wir verschwanden und überquerten wenig später die gewaltige bis zu 70 Meter hohe Hängebrücke über den „Rio Tejo“. Die über 2,2 Kilometer lange Brücke wird lediglich an zwei Ankersäulen gehalten, die etwa einen Kilometer auseinander sind.

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Eine schon ein wenig gewagte Konstruktion. Wer übermütig ist, wählt die mit Gittern bewehrte linke Fahrbahn und schaut im Rausch der Geschwindigkeit direkt durch die Gitter auf das Wasser. Aber es kann nichts passieren, denn über alles wacht eine gewaltige Christusstatue hoch oben auf einem Berg.

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Auf der Suche  

Schauen wir uns doch die restaurierte Wassermühle „Moinho de Marés“ bei Mourisca an, dort soll man auch übernachten können. Klasse, etwa einen Kilometer vor dem Parkplatz war eine Baustelle, eine Umleitung über eine Piste war ausgeschildert, Nichts für uns, tiefhängende Bäume säumten den Weg. Es kam leichte Begeisterung auf, aber immerhin war das Wetter schön, 25 Grad und blauer Himmel. Weiter, durch zum Teil Korkeichenwälder, an einen Stausee, „Barragem do Pego do Altar“. Dort gesellten wir uns zu den wenigen Reisemobilen, natürlich mit dem Heck zum See und bester Übersicht.

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Die Überraschung, ein Restaurant befand sich in der Nähe, ob die für uns kochen? Ja, das hat hingehauen, obwohl wir die einzigen Gäste waren. Freundlich bediente der Wirt, entspannt saßen wir in der Abendsonne, schlürften „Vinho Verde“, mümmelten frittierten Tintenfisch, tranken heißen Kaffee, denn es wurde langsam kühl. So nahm der Tag einen recht versöhnlichen Abschluss.    

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Sagres

Kann man von Stille wach werden? Heute Morgen bewegte sich kein Lüftchen, keine Brandung zu hören. Nach einem gemütlichen Frühstück (wie immer) düsten wir streckenweise auf der IC1 Schnellstraße nach Sagres. An der Frontaleza (Festung) ein riesiger Parkplatz, auch abgeteilt für Reisemobile.

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Die Bastion wurde nachempfunden, als wir 1979 hier waren, war quasi nichts zu sehen...

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Ein kleines Eintrittsgeld (günstig für über 65 jährige) gezahlt und die weitläufige Anlage durchschritten.

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Natürlich vorbei an der großen „Windrose“ mit 42 Unterteilungen, dessen Bedeutungen nicht geklärt ist. Immer wieder mal in die spektakuläre Tiefe zum Meer geschaut, oder den Blick auf den Leuchtturm gewandt, der am südwestlichsten Punkt Europas steht.

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Steinmännchen bauen ist hier zur “Kultur” geworden.

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Auch heute Abend blieb die Reisemobilküche kalt, ein kleines Restaurant in Sagres sprach uns an. Ein Paar so in unserem Alter (früher hätte ich geschrieben, ein älteres Paar), führte ein kleines gemütliches Lokal. „Er“ bediente super nett, „Sie“ stand in der Küche kochte alles frisch, da störte die Wartezeit nicht, denn es schmeckte hervorragend. 

Algarve - Albufeira

Die Nacht war angenehm, der starke Wind hat nachgelassen. Morgens in der Ferne eine Wolkenwand, Glück gehabt, sie erreichte uns auch im Laufe des Tages nicht. Mit einigen Reisebusladungen haben auch wir am südwestlichsten Punkt Europas am Leuchtturm gestanden. Etliche Souvenirstände, die „letzte Bratwurst vor Amerika“, schnell weg...

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Dann ab zur Algarve, zunächst die traumhafte Naturkulisse ausgewaschener Felsen bestaunt, auch hier ein Gewimmel von Menschen...

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Bald standen wir in der Nähe von Albufeira (Vareza de Quarteira) auf einen „richtigen“ Stellplatz, ordentlich angelegt, Waschmaschine, Duschen usw. sogar WLAN-Internet. Der Strand war rund 600 Meter entfernt und musste mit fast 150 Stufen erobert werden. Die typischen Camper waren zu beobachten, die Gießkannenfraktion, die Handschuh tragende Fraktion bei der Kassettenentleerung, die Fraktion der Motorrollerfahrer, die Hundefraktion, die Fraktion der Griller, die... Die Stellplatzgebühr beträgt ab 1. September freundliche 6,50 Euro (sonst 11 Euro) ohne Strom, den lieferte die Sonne.

Sanlúcar de Barrameda

Am Morgen bewölkt, also nix wie weg, nach Spanien. Da wir das mit der elektronischen Maut nicht geregelt bekommen haben, folgten wir der N125 durch viele Orte und noch mehr Kreisverkehre. Kurz vor der Grenze zu Spanien verwies uns Frau Garmin auf die mautfreie Autobahn, eine imposante Hängebrücke führte uns über den „Rio Guadina“. 1979 war nur eine Fähre vorhanden, die den gesamten Grenzverkehr bewältigte. Eine Top Autobahn mit wenig Verkehr fuhren wir bis Sevilla, dort ein Megastau zur Abzweigung der E5. Aber dann lief es wieder, rund 100 Kilometer Landstraße quasi ohne Ortsdurchfahrten. 

Auf dem großen Stellplatz in Sanlúcar de Barrameda standen vielleicht 20 Reisemobile, wir erwischten noch einen Platz an der Strandpromenade mit Blick auf das Meer. Ver- und Entsorgung soll auch vorhanden sein, aber wo? Auf dem Platz war nichts zu sehen. Unser spanischer Nachbar nahm mich quasi an der Hand, führte mich zu der außerhalb gelegenen Station für Reisemobile, hier den Deckel aufheben für den Wasseranschluss, dort für die Kassettenentleerung, und hier das Grauwasser ablassen. Na prima, gracias! 

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An der Promenade haben wir auch ein Restaurant gefunden, zweimal frittierte gemischte Fische für 15 Euro, warum nicht. Der Teller kam, na ja, für 30 Euro nicht besonders viel. Aber Dank der gereichten obligatorischen Vorspeise, „ein Gruß aus der Küche“, völlig ausreichend. Die Überraschung kam mit der Rechnung, es wurde nur eine Portion berechnet, na dann konnten wir uns auch nicht beschweren. 

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Natürlich haben wir uns gefragt, hat sich der „Umweg“ über Nordspanien und Portugal (auch hier hat sie der WOMO-Führer Portugal bewährt) gelohnt? Um die 3.700 Kilometer sind wir in zwei Wochen gefahren. Das Wetter spielte überwiegend nicht so recht mit, aber viele Anregungen für eventuelle spätere Touren gewonnen. Insofern alles gut.

Los Barrios – Gibraltar

Heute Morgen zwar etwas Sonne, aber nicht so warm, mit einigen Wolken kein optimales Strandwetter. Also Ver- und Entsorgen und gut 100 Kilometer fahren, zum Ticket kaufen für die Fährfahrt nach Marokko. Juan Carlos Gutierrez ist die bekannte Adresse in Los Barrios, seine kleine Agentur „Viajes Normandie“ hat uns günstige 210 Euro für die Hin- und Rückfahrt berechnet. Morgen um 10 Uhr geht es los! In der kleinen Seitenstraße könne man auch übernachten, wurde uns angeboten, hm, nein Danke. Jetzt noch den nah gelegenen riesigen Carrefour besuchen und einige Vorräte für Marokko einkaufen. Wahnsinn, welche Auswahl, vor lauter Sonderangebote wurde uns fast schwindelig. Nein, nein kein Kaufrausch...

Im Yachthafen, einen Katzensprung entfernt von der Grenze Gibraltars, ist ein Stellplatz eingerichtet, die Übernachtung kostet 12 Euro. Puh, war es hier warm... Beim Verlassen des Mobils klemmte das Zusatzschloss, es ließ sich nicht mehr überreden zu schließen, selbst zarten Frauenhänden verweigerte es sich. Was nun? Die Fahrerhaustüren waren von innen gesichert, also auf das Dach steigen und durch die offene Luke auf dem Alkoven einsteigen. Die zwei lange Meter Alu-Leiter reichte nicht, aber ein stabiler Campingstuhl als Unterbau reichte, um die Reling mit der Hand zu erreichen und sich hochzuziehen. In dem Augenblick fuhr ein Polizeifahrzeug vorbei hielt an und hupte. Ich drehte mich kurz um, winkte und machte weiter, die Geste reichte den Polizisten. Na ja, das war alles zu offensichtlich. Der Autor flutsche so gerade eben durch die enge 30x30 cm Luke auf das Alkovenbett. Mann, bloß nicht mehr zunehmen... Der Riegel ließ sich leicht von innen am Knebelgriff öffnen. Die Ursache des Malheurs war eine nicht vollständig eingerastete Eingangstür, daher hat beim Schließen der Riegel des Zusatzschlosses blockiert. Glück gehabt, schönes Wetter und offene Dachluken...

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Mit leichter Verspätung marschierten wir zur Grenze Gibraltars, dessen berühmter Gipfel in Wolken eingehüllt war, wenig später der komplette Berg.

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An der Grenze lange Autoschlangen, wir durchliefen zügig zweimal eine Ausweiskontrolle, der Beamte Gibraltars scannte die Ausweise. Bald saßen wir im Stadtbus, der uns günstig zwei Haltestellen weiter direkt zum Marktplatz brachte, dort etliche Restaurants. Mutig haben wir zweimal Fish and Chips mit einem großen Bier bestellt, zum ersten Mal in unseren Leben. Zu unserer Überraschung wurde jeweils ein großer frittierter, von Gräten befreiter Fisch mit Beilagen serviert, alles durchaus genießbar. Huch, hier wird mit britischen Pfund bezahlt, aber Dank Kreditkarte kein Problem. Denn die Umrechnungskurse in dem Restaurant „The Tunnel“ waren nicht gerade freundlich, statt 24 Pfund wurden laut Rechnung 38,40 Euro verlangt. Also die Kreditkarte gezückt. 

So, jetzt träumen wir von Marokko - weiter geht es hier

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