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Deutschland - Österreich - Ungarn mit dem Reisemobil

Ein Reisebericht von Bernd Loewe

Ab in den Spätsommer 2012, eine Tour in für uns teilweise unbekannte Gefilde. Nach einer Übernachtung im „WoMo-Land Oppenheim“ wurde in Groß-Gerau unser defekter Gasperini-Generator ausgebaut, dann bummelten wir Richtung Österreich. Einen schönen Übernachtungsplatz ohne Ver- und Entsorgung haben wir in Iggesbach am Hotel Stegmühle gefunden. Eine Gebühr fiel nicht an, aber eine Einkehr im Restaurant ist erwünscht. Das kam uns entgegen, lecker bayrisch gegessen, da wir die einzigen Gäste waren, saß das Inhaberpaar Schosser bei uns am Tisch und die eine oder andere familiäre Gegebenheit wurde uns erzählt. 

Österreich, seit Jahrzehnten gemieden, nicht zuletzt auch wegen der Lkw-Maut für Reisemobile über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Ein freundlicher Österreicher hat uns Tipps für eine Durchquerung des schönen Landes ohne Mautstraßen gegeben, in Verbindung mit der Gramin Navigation (Vermeidung von Autobahnen und Mautstraßen) klappte das auch bestens, über Landstraßen, zum Teil entlang der Donau erreichten wir ohne Probleme den Campingplatz in Wien. Der Platz liegt zwischen Eisenbahnlinie und Stadtautobahnen, beides ist gut zu hören. Die Gebühren betrugen 21,50 Euro ohne Strom. Im Bereich der Rezeption ist kostenloses WLAN- Internet möglich. Mit einer 48-Stunden Netzkarte eroberten wir die nächsten beiden Tage Wien.

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Wien bei Kaiserwetter

Das mondäne Wien bietet unendlich viel, eine Metropole mit Glanz und Gloria. Natürlich zunächst der Stephansdom, den ein unendlicher Touristenstrom pausenlos füllt. Die Kärnter Straße lockt mit vielen Geschäften, selbst Prestigeuhren bis 40.000 Euro waren zu haben... Die Hofburg-Anlage mit Plätzen, Parks, Kirchen und Museen beeindruckt sehr. Die voller Gold schimmernde Schatzkammer mit einem unversehrt erhaltenen Kronschatz ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die spanische Hofreitschule hatte leider geschlossen. Die Malteserkirche St. Johannes Baptist ist zu besichtigen, von außen das Parlament und das Rathaus. Nicht zu vergessen, das es am Schwedenplatz leckeres Eis gibt.

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Die Karlskirche wird als majestätisches Wahrzeichen habsburgischer Reichskunst als eine der Hauptsehenswürdigkeiten Wiens gepriesen. Uns hat im Inneren der moderne gläserne Aufzug in die Kuppel und das Treppenhaus im Baugerüststil sehr gestört, da können einem schon fast die 12 Euro Eintrittsgeld pro Person ärgern.

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 Das Hundertwasserhaus mit seiner bunten furistischen Fassade ist noch immer ein lohnender Anziehungspunkt.

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Soweit nur einige unserer wesentlichen Stationen, die wir zu Fuß oder mit Straßenbahn oder U-Bahn in den zwei Tagen erobert haben. Die Bilder sprechen für sich! Das 48-Stunden-Ticket hat sich für uns gelohnt, zumal wir am Nachmittag zurück zum Campingplatz die Füße hoch gelegt haben und am Abend die Wiener Gastronomie erlebten konnten, die auch zu normalen Preisen zu haben war.

Mehr über Wien bei Wikipedia.

Fazit, Wien ist eine Reise wert. Uns hat die Stadt bei sehr schönem Wetter bestens gefallen, jeder wird sicherlich seine Vorlieben dort erfüllt sehen. Die unzähligen Museen, die Konzertangebote und die vielen Theater bieten Unterhaltung für mehr als die zwei Tage, die wir in Wien verbracht haben. Ein Grund für einen erneuten Besuch?   

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