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Reise nach Sizilien vom 17.04.2005 bis 21.07.2005 - ein Reisebericht von Karlheinz Alig |
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Am nächsten Tag, dem 27.April, erreichen wir nach weiteren 369 Km, erst auf der A1, dann A15 und A12/E80den Ort Castiglioncello. Auf dem Stellplatz Il Fortullino, alle Einrichtungen und schönem Blick auf das Meer, verbringen wir nach der anstrengenden Fahrt bei schönstem Wetter 3 Tage. Als Stellplatz kostet der Tag 15 Euro, ganz schön happig! Der 30.April bringt uns weiter nach Civitavecchia, auf dem Stellplatz an den heißen Quellen (46 Grad) verbringen wir mit zahlreichen Campern die Nacht. 220 Km. |
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Weiter geht es am nächsten Tag auf der A 1 nach Monte Cassino, 205 Km. Auf dem kleinen, aber feinen, Cp Parking Europa machen wir Station. Dass wir dem Kloster einen Besuch abstatten, um den vielen Tausend dort gefallenen Soldaten aller Nationen zu gedenken, versteht sich von selbst. |
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Unsere Reise bringt uns am 2.Mai weiter auf der A 1, vorbei an Neapel, bis zur Ausfahrt Battipaglia, rechts ab auf die SS 18, passieren wir bald Paestum. Nach 294 Km erreichen wir Praia a Mare. Mit drei anderen Wohnmobile verbringen wir die Nacht auf einem Stellplatz direkt am Meer, doch leider bietet dieser Platz keine Ausstattung. Erschreckt werden wir als plötzlich nachts um 24 Uhr eine Sprenkleranlage beginnt den Rasen zu bespritzen. |
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Bei der Weiterfahrt müssen wir feststellen, dass noch viele Cp geschlossen sind. So geht es auf der SS 18 weiter bis Tropea, 198 Km. Nach langer Sucherei und einer tückischen Abfahrt durch das Städtchen, finden wir einen Campingplatz unmittelbar unterhalb der Stadt. Diese liegt auf einem Tuffsteinfelsen. Auch zu der frühen Jahreszeit sind schon reichlich Touristen zu sehen. Wunderschön der Blick über das Meer bis zur Insel Stromboli und dem gegenüber liegenden Kloster auf der Isola Bella. Hier gehen wir zum ersten mal baden. |
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Am 5. Mai führt uns die Straße zum Capo Vaticano. Das Wetter ist nun schlechter geworden und so verbringen wir 4 Tage auf dem Campingplatz Villagio la Scogliera, direkt am Meer. Als das Wetter wieder besser wird, machen wir einen Ausflug zu Fuß zum Capo Vaticano. Ein Steig bringt uns bei herrlicher Aussicht auf das Meer bis zum Leuchtturm. Wild tobt es an den steilen Felsen. Pro Nacht zahlen wir 18 Euro in der Vorsaison! |
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Wir fahren weiter, bunkern unterwegs Verpflegung und lassen die eine Gasflasche an einer Tankstelle füllen. Erst über eine kurvenreiche Küstenstraße, dann über die mautfreie A 3, mit reichlich Baustellen, erreichen wir am 9. Mai die Hafenstadt Villa St. Giovanni. Bei der Verladung auf die Fähre herrscht große Hektik, für 53 Euro werden wir hinüber nach Messina transportiert. Hier beginnt dann das Chaos im Straßenverkehr auf Sizilien. Dank unseres Navi finden wir jedoch zur Autobahn A 18/E 45. Gefahrene Km 148. |
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Unser nächstes Ziel ist nun Taormina, wobei der nahegelegene Campingplatz Paradiso in Letojanni ein guter Ausgangspunkt per Bus in die Stadt zu kommen ist um die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Das griechische Theater, mit Ausblick auf den Ätna und die Flaniermeile, sind einfach der Höhepunkt. . |
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Ein Abstecher in die Schlucht Alcantara,über die SS 185, sollte man sich vornehmen. Bedingt durch ein Hochwasser konnten wir leider nur ein Stück in die Schlucht eindringen |
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Am 11. Mai geht es weiter nach Acireale. Auf Grund eines Straßenneubaues führt uns das Navi in eine Seitenstraße und hier ging es dann nicht mehr weiter. Eine enge Kurve, natürlich voll mit geparkten PKW, bedeutete erst mal einen Stop. Hinter uns begann es zu hupen, doch ein Wunder, mehrere Einheimische übernahmen das Kommando, räumten die Straße. Einer kletterte auf einen Mast und bog das Verkehrszeichen um. |
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Dann war es geschafft, ein Hoch den Sizilianer, der Wortführer brachte uns dann bis zum Campingplatz Panorama. Dieser liegt 200 m über einem Felsstrand, den man über eine steile Treppe erreichen kann Acireale ist eine barocke Stadt mit mehreren interessanten Kirchen und Dom, leider verhinderte ein großes Kinderfest auf dem Piazza Duomo und dem entsprechendem Lärm, einen größeren Aufenthalt. Eigentlich hat sich der Besuch nicht gelohnt. Für 2 Nächte hat man uns 50 € abgeknöpft! Von Messina bis hier 83 Km. |
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Am nächsten Tag ging es zurück an die Küste zu unserem nächsten Ziel San Leone, auf den Cp Internationale Nettuno, den wir nach 248 Km erreichen. Er liegt nahe Agrigento. Anfangs etwas Ärger mit ein paar Holländer wegen einem Stellplatz, doch dann konnten wir uns einrichten. Seit wir nun in Sizilien unterwegs sind, gab es noch nicht einen Tropfen Regen und so könnte es auch bleiben. Mit dem Bus fuhren wir in die Stadt zum Tal der Tempel, reichliche Touristenbusse laden ihre Fracht ab. Etliche Tempel, Reste weiterer Bebauungen, auch Grabstätten, geben Zeugnis der frühen griechischen Kultur. Reichlich Fotos werden uns zu Hause daran erinnern. Der Cp selbst ist etwas chaotisch, relativ klein und mit 22,5 € pro Tag auch ganz schön teuer |
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Morgen geht es nach Torre de Salsa um ein wenig auszuruhen. Nach 40 Km erreichen wir die Hazienda Torre de Salsa, ein ehemaliges Gut, auf einem Hügel gelegen. Als Stellplatz für Womos ausgebaut, wird auch noch ein großes Areal bewirtschaftet. Man hat von hier oben einen wunderbaren Blick über die umliegenden Täler und bis zum Meer. Die Stellplätze sind mit Gewebe gegen die Sonne abgedeckt, wobei Wohnmobile mit Sat-Schüssel auf dem Fahrzeug, ganz schön schwitzen. Wir dagegen brauchen unsere Klimaanlage nicht einschalten, obwohl jeden Tag deutlich über 30 Grad herrschen. Der Strand kilometerweit, ist fast menschenleer, ein kleines Paradies, daran ändert auch nicht, dass man 20 Min. zu Fuß zum Meer laufen muss. Wir gehen zum Baden, obwohl das Wasser doch noch frisch ist. 5 Nächte verbringen wir hier. |
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Wir bezahlen je Tag 16 € einschließlich Strom und Dusche, wollen nun aber am Montag, dem 30. Mai weiter nach Selinunte zu den Ausgrabungen. Davor besuchen wir noch das in der Nähe liegende Eraclea Minoa, das griechische Theater ist aber zum Schutz fast ganz abgedeckt. Ein sehr schöner Blick zu der Steilküste aus weißem Kalkstein ist zu erwähnen. |
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Es sind nur ca. 40 Km bis Selinunte, wir finden den Cp Maggiole wo wir Quartier machen. Ein kleiner, sehr einfacher Platz, der nur, wie übrigens auch der Platz Athener, nur von Touristen besucht wird. Sonst gibt es keine Möglichkeit zu übernachten, denn an den Parkplätzen werden am Abend die Tore geschlossen. Wir sehen imposante Tempel, oder was noch übrig geblieben ist, nachdem die meisten in Folge von Kriegen oder durch Erdbeben zerstört wurden. |
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Wir sehen ehemalige Festungsanlagen der Stadt und Tempelreste die wunderschön auf Hügeln ganz in der Nähe des Meeres liegen |
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Über die kostenlose AB fahren wir nach Segesta. Dort besichtigen wir den sehr gut erhaltenen dorischen Tempel, der ganz erhaben auf einem kleinen Hügel steht. Auf dem Nachbarhügel ist ein sehr schönes griechisches Theater zu sehen, nebst diversen ehemaligen Wohnhäusern. Der Blick auf die umliegenden Täler ist herrlich.Da es noch früh am Tage ist, brechen wir auf und erreichen dank AB und unserem Navi ohne Probleme nach etwa 40 Km Erice. Ein kleines Städtchen das in fast 800 m Höhe auf einem Hügel liegt. Die Straße ist sehr gut ausgebaut und führt in zahlreichen Kurven hinauf. Mehrere Wohnmobile parken hier. Zu Fuß gelangt man in das Städtchen, der Ausblick bis zum Meer ist grandios, viele Touristen und Schulklassen sind unterwegs. Dass hier ein Cappucino 5 € kostet, wundert niemand. Auch die Spezialität des Ortes, ein Mandel/Marzipangebäck ist zwar sehr lecker, hat aber auch seinen Preis |
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Dann geht es wieder den Berg hinunter Richtung San Vito lo Capo auf den Cp La Pineta, den wir nach 38 Km erreichen. Die Durchfahrt von Ortschaften erweist sich immer wieder als ein Abenteuer, die Fahrweise der Sizilianer, die wahllos geparkten Fahrzeuge, lassen das Fahren zum Stress werden. Noch nie konnten wir so viele verbeulte Autos sehen, ist das wohl ein Markenzeichen? Der Cp. gefällt uns sehr gut, zwar überwiegend Einheimische, doch gepflegt und einem sehr schönen Pool. Wir zahlen hier mit Camping Cheques, wollen wenigstens eine Woche bleiben. Das Wetter noch immer trocken und sonnig, mit 37 Grad bis jetzt auch der wärmste Tag unserer Reise. |
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Der Ort macht einen guten Eindruck, hat einen wunderschönen, weißen Sandstrand, das Meer blau/grünlich und schon warm genug zum baden. Ein Novum ist, dass der Cp an einer 2-300 m hohen Felsnadel liegt, sie erinnert uns an die Dolomiten. Im Städtchen hat es ein gutes Fischgeschäft und so genießen wir zweimal Schwertfisch, mit Muscheln als Vorspeise, in eigener Regie zubereitet. |
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Am Freitag den 10.6. wollen wir nun nach Palermo aufbrechen. Eine Kaltfront aus dem Norden lässt die Temperatur auf angenehme 26 Grad sinken. Dann urplötzlich ein heftiges Gewitter und es regnet mal wieder seit Wochen, doch am Morgen ist schon wieder alles verflogen. Über eine landschaftlich sehr schöne Gegend gelangen wir über die SS 187 auf die A 29 und nach rund 90 Km nach Palermo. Nun muss unser Navi zeigen was es kann, denn der Verkehr in der Innenstadt ist schon chaotisch. Doch mit Vorsicht und Konzentration erreichen wir unser Ziel, den Stellplatz Freesbee Parking. Er ist mit allem ausgestattet und bewacht, das Navi hat prima gearbeitet. |
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Samstag den 11.6. nach einer ruhigen Nacht, geht es mit dem Bus in die Innenstadt um die jeweiligen Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. Den berühmten Brunnen Fontana Pretoria am Palazzo Senatorio, mehrere Kirchen. Auch die Kathedrale, von außen gesehen schon gewaltig, aber innen etwas enttäuschend, besuchen wir. Der Palazzo dei Normanni mit der Cappella Palatina, beeindruckt dafür um so mehr. San Giovanni degli Eremiti hat einen schönen exotischen Park. Nach acht Stunden zu Fuß in der Stadt ging es mit dem Bus zurück. |
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Auf der Fahrt nach Monreale wollte uns das Navi stur durch die Innenstadt führen, doch mir reichte schon die Anfahrt nach Palermo. Ich frage mich, was eigentlich dahinter steckt bei der Fahrweise der Sizilianer, dieses permanente überholen mit allem Gehupe, um sich einfach Vorteile zu verschaffen? Sieht man sich die zahlreichen verbeulten und verschrammten PKW an, ist das Resultat nicht zu übersehen. |
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Trotz fehlender Hinweisschilde r konnten wir nach einem Umweg Monreale finden. Die Kathedrale ist mit unerhörtem Prunk ausgestattet. |
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Der Kreuzgang war sehenswert. Anschließend ging es flott über die AB, doch schon wieder mit einem Umweg, nur mit Mühe konnten wir den Cp Costa Ponente in Cefalu finden. Von hier aus fahren wir mit dem Bus in das Städtchen mit seinen schmalen Gassen. Diese führen zum Duomo, der sehr der Kathedrale in Monreale nachgebaut wurde, leider wurde der Innenausbau nie fertig gestellt. Der steile Weg, hinauf zum Kastell, war bei der hohen Temperatur doch zu anstrengend und so kehrten wir auf halbem Wege wieder um. |
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Nach Bezahlung von 52 € für zwei Nächte ging es wieder auf die A3 bis nach Olivieri, wo der eingeplante Stellplatz leider geschlossen war und wir uns auf dem Cp Marinello einquartierten. Der Platz ist nichts besonderes, auch der Strand nicht gerade einladend und 26,5 € für die Nacht mehr als überzogen So ging es am nächsten Morgen den 16.6 wieder weiter. |
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Unterwegs war der Besuch der Kirche in Tindari angesagt, sie ist ein Wallfahrtsort auf einem Hügel über der Küste mit herrlichem Ausblick auf das „trockene Meer“ und die Umgebung. Die Kirche ist für sizilianische Verhältnisse ungewöhnlich reich ausgestattet, allerdings auch im Baustil nicht alltäglich. |
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Um 11 Uhr ging es weiter, einsetzender Gewitterregen verhinderte den Besuch des griechischen Theaters und so hieß das Ziel jetzt Messina. Um 12 Uhr waren wir bereits auf der Fähre und auf dem Weg zum Festland. Jetzt hieß es Sizilien Ade sagen. Nach 5 Wochen im Rückblick doch ein sehr gelungener Besuch dieser Insel. Die vielen Fotos werden bei der Auswertung zu Hause noch einmal die vielen Eindrücke nacherleben lassen.Auf der A3 ging es nun flott bis nach Rosarno, hier bogen wir ab auf die SS 281. Diese ist hervorragend ausgebaut und erlaubt zügiges Fahren. |
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Bereits um 16 Uhr nach 177 Km trafen wir auf dem Cp Calypso in Kalabrien ein. .(Bild 58). Wir finden einen schönen Stellplatz in der ersten Reihe am Strand, neben uns Wohnmobile die bereits 6 Wochen hier sind. Der Campingplatz ist einfach und ruhig, in einem Supermarkt in der Nähe können wir uns versorgen. Das Meer ist schon angenehm warm, so dass wir uns vorstellen können, hier auch länger zu bleiben. Doch nach zwei Wochen und der Bekanntschaft mit einer Feuerqualle war es uns genug. Bezahlt mit Camping Cheques, dann ging es weiter nach Capo Rizutto. Man merkt, dass der Sommer naht, jetzt sind es schon Temperaturen an die 35 Grad und kein Regen. Unsere Klimaanlage darf sich nun bewähren. |
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Auf der SS 106 ging es eigentlich recht flott vorwärts, wenn nicht immer wieder die Ortsdurchfahrten Probleme bereiteten. Die Landschaft ist geprägt von einer enormen Trockenheit, alles verbrannt, nur ein etwas grüner Gürtel an der Uferregion des Meeres zeigt etwas Grün. Das Sila Gebirge im Hintergrund weist auf eine schöne Landschaft hin. Nach 113 Km trafen wir auf dem FKK Campingplatz Naturistika la Greco ein, hier suchen wir uns einen Stellplatz über der Steilküste ca. 50 m über dem Meer aus. Die erste Reihe ist wegen der schönen Aussucht etwas teurer als die hinteren Plätze. Der Sandstrand wunderschön, an die 500 m lang und 50 m breit, lädt er zum Baden ein, das Wasser dürfte an die 25 Grad haben. Obwohl schon der 1.Juli, ist der Platz nur zur Hälfte belegt, mal sehen ob es mehr wird. Schon am ersten Tag erreicht die Temperatur 36 Grad im Schatten und sinkt sogar in der Nacht nur auf 28 Grad, doch dank unserer Klimaanlage ist das Schlafen noch erträglich. |
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Heute ist der 6. Juli, nach wie vor herrscht eitel Sonnenschein, doch dann kommt mehr Wind auf und entsprechend ist der Wellengang. Am 11.7 brechen wir auf, blicken zurück und stellen fest, es waren sehr schöne Tage hier am Capo Rizutto, eine Wiederkehr ist durchaus denkbar. Nächstes Ziel ist Corelignano und dort der Cp Thurium, den wir nach 141 Km erreichen. Unterwegs seit langem mal ein Gewitterregen. Wir finden einen schönen Stellplatz am Waldrand und beschließen eine Woche zu bleiben, bevor es auf die Heimreise geht. Sonne pur, das Wasser wunderbar warm und so gehen wir öfters am Tage zum schwimmen. Obwohl doch jetzt in Italien Ferien sind, ist der Platz nicht besonders belegt. Für 6 Nächte zahle ich 102 €. Dann geht es los., heimwärts. |
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Nach 371 Km machen wir wieder Zwischenstop in Monte Cassino auf dem gleichen Cp wie auf der Hinfahrt. Am nächsten Tag, den 18.7 geht es weiter nach Orvieto. Obwohl nun deutlich mehr Verkehr, erreichen wir bald nach 226 Km den Stellplatz. Dieser ist sehr gut ausgestattet und gepflegt, zum Besuch des auf einem Hügel liegenden Städtchens bestens geeignet. Mit der Bahn geht es hinauf, es ist sehr warm und ein Fußmarsch wäre ganz schön anstrengend. Wir sehen den Dom, der uns sehr an den von Siena erinnert, auch sonst ist allerhand sehenswert. Gegen 18 Uhr zurück, verbringen wir mit mehreren Womos die Nacht. Dank unserer Klimaanlage sind die auch am Abend noch hohen Temperaturen zu ertragen. Die Nacht kostet 15 €.. |
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Am 19.7 brechen wir auf nach Modena, wo wir den Cp International ansteuern wollen. Als wir uns Florenz nähern, wird der Verkehr immer dichter und so sind wir froh nach 316 Km den Campingplatz zu erreichen. Es ist sehr heiß, 37,5 Grad! Für die Nacht verlangt der Betreiber 26 €. Obwohl von der anstrengenden Fahrt sehr müde, beschließen wir, am nächsten Tag weiter zu fahren, denn der Lärm um den unmittelbar am AB Kreuz liegenden Platz ist einfach zu laut. Also los über Verona und vorbei am Gardasee. Dann ab auf die Schnellstraße Richtung Meran und hinauf zum Reschenpass. Hier machen wir Halt auf dem Campingplatz Thöni im Ort St. Valentin auf der Haide, der immerhin auf 1500m liegt. .(Bild 61). Gegenüber sieht man das Ortler Massiv. Auch hier ist es am Nachmittag noch 30 Grad warm. Bis hier her sind es 323 Km.Am nächsten Tag über den Fernpass und Garmisch Patenkirchen nach München. Am Nachmittag ohne Probleme und noch mal 309 Km wieder daheim. Insgesamt gefahrene Km ca. 5430. |
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