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1986 'ne Nordland-Tour, ein Reisebericht von Peter Schütt - 21 Tage durch Skandinavien |
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Auf der Karte sieht das Gebiet aus wie ein umgedrehter Backenzahn mit Wurzelspitze in Norwegen |
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Jeder fünfte schwere Verkehrsunfall wird mittlerweise durch die liebestollen Bullen hervorgerufen, die je nach lust und laune über die Strassen traben.Elche sind nur in
der Tiefkühltruhe ungefährlich im Verkehr gibt es regelmäßige Totalschäden. Auch nicht an diesen typischen dunkelroten Schwedischen Holzhäuschen. Aber glaubt den Einheimischen nicht die Story das man zum Sreichen nur Rinderblut hatte. Das ist ein schwedisches Märchen |
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Sonfjällets Nationalpark. |
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Endlich Norwegen |
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Das Mobi rollt jetzt viel geschwinder, so als ob die arktische Luft seine Schwere aufhebe und der Norden ihn ansauge. Bäume, Bäume, lebende Bäume hier. Sie scheinen uns entgegenzulaufen, steifen die Scheiben benahe mit ihren Zweigen. Wir haben jetzt den nördlichsten punkt unser Reise vor Augen, den Polarcirkel. Ich stelle das Mobi auf einem Randsreifen ab, dann gehen wir in den Souvenierladen. Ansichtskarten kaufen, daß nötigste darauf schreiben, und als besonderen Clou einen nicht zu übersehenden Polarkreisstempel. |
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Das wird Eindruck machen zu Hause. Na und was wäre der Polarkreis ohne das Polarcertificat? Selbstverständlich ließen wir uns gegen eine kleine Gebühr eins ausstellen. Das bekommt dann später zu Haus einen Ehrenplatz. |
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Etwa 50 Meter hinter dem Haus verläuft dann der Polarkreis symbolhaft als weiß gestrichelte Linie über die Straße. Man konnte beobachten wie die Leute darauf reagierten, einer schlenderte betont lässig darüber, eine Frau traute sich nicht recht, andere marschierten forschen Schrittes darüber, wieder ein anderer stand mit gefaltenen Händen und gesenkten Haupte, wie in der Kirche davor, es war lustig die Leute zu beobachten. Dann waren da noch unzählige Türmchen aus übereinander geschichteten Steinen die von Touristen zeugen die sich auf diese Art ein Denkmal gesetzt hatten. Manche cirka 50 - 80 zentimeter hoch, einige Mannshohe ließen erkennen daß echte Wüteriche am Werke waren. Hier werden wir eine Nacht bleiben, es gibt ja so viel zu beobachten. |
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In der Nacht dann hatten wir das große Glück Polarlichter am Himmel zu bestaunen, ich kann es nicht beschreiben so etwas muß man mit eigenen Augen gesehen haben. |
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Mitternachtssonne Ringsum sieht man die Buckel der Hügel die flacher werden, je weiter sie entfernt sind, wie die Wellen des Meeres die im Unendlichen zerrinnen. |
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Ein Morgen |
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Gleich unterhalb der Rentiermoos-weißen Kuppe wo unser Mobil steht fleißt ein kleiner Bach mit einem kalten frischen Glucksen durch die Steine. Rasch eine kleine Morgenwäsche die frische kühle im Wasser macht einen fit für den neuen Tag. |
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Lappland |
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Die Sami. |
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... und ewig rauschen die Wasser Es tröpfelt rinnt plätschert und schäumt überall im Fjordland. Wasser gluckst in Bächen neben den Strassen, zischt in Kaskaden herrab, schleierhaft die Felswände verbergend, oder donnert in gewaltigen Katarakten zu Tal. Und fast jedesmal wieder, ist man faziniert und begeistert davon. |
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Der Trollstig |
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Zum Schluß der Geirangerfjord |
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Unser Mobil bewegt sich vorsichtig und fährt hinauf, hinab wendet sich nach rechts, nach links |
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Wir trauten unseren Augen nicht. Da war doch jemand der einen Fisch herraus geholt hatte, in einer Manier als sei's das Selbstverständlichste der Welt ! Wir pirschen uns an ihn herran und fragen beiläufig, wie er denn daß geschaft hätte. Er zeigte nur gelangweilt seinen Pilker. Wir erschraken, das war haargenau der gleiche den wir auch ewig in's Wasser warfen. Der brachte es also tatsächlich ! Das war ja nicht zum Aushalten sollte hier unsere Pechsträhne aufhören. Für diesen tag mußten wir unsere Hoffnung begraben, es war 23:30 Uhr und wir gingen in die Koje. Ich träumte in dieser Nacht zuerst von schönen Mädchen, aber dann plötzlich waren sie da ! Kleine, große dicke dünne, die schönsten Fische die man sich vorstellen kann. |
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Endlich war die Nacht, nach endlosem nervenzermürbenden warten vorbei. Moni schlief noch, also zog ich allein zum Wasser runter. Voller Tatendrang schleuderte ich den
Pilker ins Wasser. Was ist jetzt los, die Rute biegt sich auf einmal, kein Zweifel da hat einer angebissen. Ein Fisch zappelt an der Angel. Voller Stolz blicke ich auf das Tierchen, dann PANIK ich mußte Moni zur Hilfe rufen um
den Fisch zu überwältigen. Den ich mag rohe Fische nicht anfassen. Sie erledigte diese Aufgabe ganz ruhig und überlegen. Jetzt wollte ich es aber wissen, und warf den Pilker noch mal in den Fjord, nichts geschah also zog und
drehte ich ihn zurück. Und dann passierte es, ich riß ihn im hohen Bogen aus dem Wasser, just im selben Augenblick duckte sich Moni zu Boden, denn über Ihren Kopf knallte der Pilker zu Boden. Das hätte ja was werden
können, Sie beruhigte sich aber wieder sehr schnell über mein Mißgeschick. Und später ließen wir uns dann den Seelachs gut schmecken.
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