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Reisebericht über unsere Reisemobilreise nach Tschechien

Bernd und Rosemarie Friedrich - Info: berofriedrich@t-online.de

Camping in Tschechien 2003  

Nach dem Winterschlaf unseres Wohnmobils in der Zeit von Oktober bis März konnten wir es nicht erwarten in die Saison 2003 zu starten. Aber bevor wir starten konnten mussten wir eine Summe von 1165,- € auf den Tisch der Reparaturwerkstatt legen, um grundlegende Fehler zu beseitigen. Wir fahren einen FIAT –  DUCATO vom Bj. 1998 1, 9 DT mit Detleffs – Aufbau. Auch der TÜV wurde neu gemacht. Die große Fahrt begann am 8 .Juni 2003 mit dem Ziel nach Tschechien. Es sollte eine Rundfahrt werden. Start in Berlin an der Ostseite von Tschechien bis nach Brno, dann über Cheske Budjewice  zum Lipno - Stausee und über Plzen, Karlovy Vary nach Oberwiesenthal zurück nach Deutschland.

Sonntag, 08.06.2003

Am 8. Juni 2003 sind wir in den Campingurlaub nach Tschechien gefahren.Der Start erfolgte gegen 05:30 Uhr in Berlin. Wir sind über die Autobahn A 13 nach Spremberg, Hoyerswerda, Bautzen und über Zittau zur Grenze Polen/Tschechien gefahren.

Das erste Ziel war der Campingplatz in Frydlant. Wir wurden auf den Platz gut aufgenommen und erhielten die Campingunterkunft bis zum nächsten Tag für einen Preis von 8.-€ inklusive Strom. Wir waren erst einmal erstaunt, wie preiswert das Campingleben in Tschechien ist. 

Am Nachmittag haben wir einen Spaziergang durch den Ort gemacht und wollten die Burg in Frydlant besuchen.

Das ist die Ansicht der Burg. Wir waren so gegen 16.00 Uhr bei der Burg, aber sie war leider schon geschlossen. Wir sind zurück zum Campingplatz und haben auf dem Platz noch ein gutes Tschechen - Bier getrunken.

Hier die Einfahrt zum Campingplatz in Frydland.

Montag, 09.06.2003

Nach dem Frühstück gegen 08.30 Uhr erfolgte die Abfahrt in Richtung böhmische Schweiz nach Sedmihorka. Die Strecke führte über Liberec nach Turnov immer auf der Strasse 35 entlang. Es war eine angenehme Fahrt, weil die Strasse zum größten Teil Autobahnniveau hat. Gegen 10.00 Uhr sind wir auf dem Platz glücklich gelandet. 

Das ist der Standort unseres Wohnmobils auf den Platz in Sedmihoka. Nach dem Aufbau des Wohnmobils sind wir über den Platz gelaufen und haben eine Lebensmittelverkaufsstelle (Podraviny) gefunden, wo wir uns mit Getränken und Grundnahrungsmitteln eingedeckt haben.

Jetzt noch eine Ansicht vom Platz in Richtung Gaststätte. Obwohl heute Pfingsten ist sind nur wenige Campingfreunde auf den Platz. Es ist noch zu erwähnen, dass in Tschechien kein Pfingsten gefeiert wird. 

Wir sind gleich rechts hoch gelaufen und waren an der Gaststätte des Campingplatzes. Für heute standen Gulasch und Knödel auf unseren Speisezettel. Dazu gab es ein echtes Tschechen - Bier für einen Preis für zwei Personen für 150.- Ksc. das sind umgerechnet 5.-€  Ich möchte erwähnen das Knödel das Nationalgericht der Tschechen ist und wir auf unserer Reise sehr viel davon Gebrauch gemacht haben. 

Der Nachmittag war mit einer Radtour zur Burg Valdstein ausgefüllt. Diese Fahrt war sehr anstrengend, weil wir öfters vom Fahrrad absteigen mussten, um das Rad den Berg hochzuschieben. Wir haben auch sehr schnell heute die Segel gestrichen um uns auszuruhen. 

Dienstag 10.06.2003

Auf diesem Foto hinter den Wohnwagen ist der Sanitärtrakt des Campingplatzes zu sehen. Nach der Morgentoilette und dem anschließenden Frühstück war wieder eine Radtour eingeplant.

Wir wollten in den Ort Hruba Skala. Den Ort haben wir leider nicht gefunden, obwohl wir einigermaßen gutes Kartenmaterial mithatten. Wir sind dann über Doubravice, Zavadilka, Karlovice nach Sedmihoky zurückgefahren.  Heute gab es eigenes Mittagessen und am späten Nachmittag für jeden einen Eisbecher  für 45.- Ksc. = 1,50 €. Nach dem Abendbrot noch einen Abschiedsspaziergang über den Platz um uns die nähere Umgebung anzuschauen. Morgen erfolgt die Weiterreise.

Mittwoch, 11.06.03

Gegen 10.00 Uhr erfolgte der Start. Die Strecke führte weiter auf der Strasse 35  über Jicin, Ostromer, Hradec Kralove bis nach Litomysel. Hier mussten wir auf die Strasse 360 wechseln und in Richtung Policka fahren. Von da ab ging es weiter auf der Strasse 34 bis zu unserem Campingziel nach Borova. Gegen 16.00 Uhr waren wir auf dem Campingplatz. Aber weit und breit kein Platzwart zu finden. Wir haben aber trotzdem aufgebaut.

Das war unser Standort:

Nach ca. 30 Minuten kam der Chef vom Platz welcher auch das Restaurant im Ort leidet. Für 300 Ksc. konnten wir für eine Nacht stehen.  Auf dem Platzgelände gab es ca.12 Hütten die an Jugendliche vermietet waren und ein Schwimmbad. Die Sanitäranlagen befanden sich in unmittelbarer Nähe von unserm Standort.

Nach einem Spaziergang durch den Ort und Besuch der Gaststätte vom Campingplatzleiter haben wir heute zeitig die Segel gestrichen, weil wir morgen nach Chlum u Trebone in der Nähe von Cheske Budjevice (Budweiss) fahren wollen.

 Das ist ein Foto der Sanitäranlage

Donnerstag, 12.06.03

Am Morgen gab es eine Überraschung, die Butter im Kühlschrank war zerlaufen, weil jemand wahrscheinlich den Strom abgestellt hat. Na, ja damit muss ein Campingfreund eben auch leben können. Gegen 9.00 Uhr sind wir abgefahren und haben im nächsten größeren Ort gehalten, weil meine Frau noch auf die Bank wollte um tschechische Kronen einzutauschen. Ansonsten verlief die Fahrt ruhig und ohne Zwischenfälle. Alle Kreuzungen und Abfahrten wurden problemlos gefunden. In Chlum u Trebone haben wir etwas gesucht aber den Platz dann doch gefunden. Gegen 13.00 Uhr waren wir auf dem Platz in Chlum u Trebone.

Das ist ein Foto der Rezeption mit Gaststätte. In diesem Haus wohnt auch der Chef vom Campingplatz. Die Gaststätte hat aber erst morgen geöffnet.

Nach der Regulierung aller Formalitäten haben wir den Platz für 2 Tage zu einem Preis von 500 Kcs. = 17,- €  mit Stromkosten bezogen.  Wir haben 2 Tage gebucht, weil wir morgen  eine Fahrradtour nach Österreich  unternehmen wollen.

Der Platz war nur zum Teil belegt. Den Hautanteil der Campingfreunde kommt aus den Niederlanden. Wir haben uns aber gut verstanden. Am Abend ging auf dem Platz ein heftiges Gewitter nieder. Rosi musste die Markise einfahren, sonst hätten wir abgehoben. 

Freitag, 13.06.03

Heute ist eine Tour nach Österreich eingeplant und zwar nach Litschau ca. 10 Km vom  Campingplatz entfernt. Bis zum Grenzübergang im Ort Schlag waren es 6 Km. Wir brauchten aber bis dahin ca. 1,5 Stunden, weil wir uns zweimal verfahren hatten. Dieser Übergang ist nur für Fußgänger auch mit Fahrrad zu passieren. Bis zum Ort Litschau ging es  fast die ganze Strecke bergauf, wo wir vom Rad absteigen mussten.  Außerdem schien an diesem Tag die Sonne recht kräftig so dass wir alle geschafft waren.

Auf diesem Foto sieht man, wie der Hund, aber auch Rosi geschafft ist.  Im Hintergrund ist der Ort Schlag zu sehen. Wir sind erst 6 Km unterwegs, aber nach der Besteigung dieser Anhöhe erreichten wir schließlich einen Teich, und konnten unseren Hund Wasser  saufen lassen. 

Dann ging es Bergab und wir sind  schnell gegen Mittag in Litschau angekommen. Zuerst musste Bernd erst einmal Tomaten einkaufen, weil es in Clum u Trebone keine gab. Dann ging es an das Mittagessen:

Wir saßen unterhalb dieser Kirche und haben unser Mittagbrot eingenommen.Bernd leistete sich einen frischen, warmen Leberkäse und Rosi hat sich Würstchen im Schlafrock  geleistet. Nach einer ausgiebigen Rast mit diesen Speisen haben wir dann die Rückfahrt angetreten.

Bis nach Chlum u Trebone brauchten wir aber nur ca. 1 Stunde bis wir da waren. Im Ort wurden noch ein paar Einkäufe durchgeführt weil wir am nächsten Tag weiterziehen wollen. Nach dem Abendbrot besuchten wir noch die Campinggaststätte die ja heute geöffnet hat. Bei einem Glas Bier und einer Unterhaltung mit deutschen Campingfreunden sind wir gegen 22.00 Uhr ins Bett gegangen.

Sonnabend, 14.06.03

Wir nehmen Abschied von Chlum u Trebone. Nochmals ein kurzer Rückblick auf die Kirche von Clum u Trebone.

Heute soll die Fahrt zum Lipno Stausee stattfinden. Gegen 8.30 Uhr erfolgte der Start zunächst in Richtung Cheske  Budjevice (Budweiss).  Die Fahrstrecke hat Bernd am Vortag festgelegt und  wurde auch gut eingehalten. Die Orientierung haben wir lediglich in Borovany verloren, weil die Fernstrasse schlecht ausgeschildert war. Aber nach einer kurzen Wende war alles wieder o. K. Gegen 11.15 Uhr sind wir in Vyssi  Brod auf dem Camping  Pod Hrazi  gut gelandet.

Der Camping Pod Hrazi  liegt unterhalb der Staumauer vom Lipno – Stausee an der Moldau. Die Moldau fließt hier bis nach Prag um sich dann als Elbe zu vereinigen und nach Deutschland  bis nach Hamburg zu fließen. Der Campingplatz war eine Einsatzstelle  für Wildwasserfahrten. Die Moldau ist in Ihrem oberen Teil ganz lebhaft in ihrer Strömung.  Viele Sportler leihen sich hier ein Boot und fahren bis Chesky Krumlov (Krummau) – UNESKO-Stadt  und werden nach einer bestimmten Zeit vom Vermieter dort mit Auto abgeholt und nach Pod Hrazi zurückgefahren.

Nach dem Aufbau haben wir einen Stadtbummel unternommen und uns etwas umgeschaut.

Gegenüber vom Campingplatz eine wunderbare Burg mit einem Museum.Dann weiter in die Stadt die Kirche von Pod Hrazi.

Zum Zeitpunkt des Spazierganges war es sehr heiß ca. 28  Grad und wir haben uns noch in einer Eisdiele niedergelassen.  Über Preise spreche ich nicht mehr, denn so billig wie in Tschechien, kann man in Deutschland nicht leben.

Wir haben auf dem Campingplatz für 2 Tage gebucht, weil wir am Sonntag den 15.06.03  die UNESCO-Stadt Cesky Krumlov  ( Krummau) besuchen wollen.

Wir haben uns bei der Campingplatzleitung erkundigt wann am Sonntag ein Bus nach Cesky Krumlov  fährt. Uns wurde mitgeteilt dass der Bus um 8.15 Uhr fährt. Abends sind wir noch in die Pension “INGE” gegangen und dort unser Abendmahl einzunehmen. Bernd hatte Feuerfleisch und Rosi Schweinefleisch mit Champignons. Gegen 21.30 haben wir die Segel gestrichen und sind zu Bett gegangen . Zu diesem Zeitpunkt tobte wieder ein heftiges Gewitter.

Sonntag, 15.06.03

Wir sind 06.30 Uhr aufgestanden und nach dem Frühstück zur Bushaltestelle gelaufen. Es wurde 08.15 Uhr und noch kein Bus in Sicht. Wir haben noch 15 Minuten gewartet, und immer noch kein Bus.  Ich stellte schließlich an Hand des Fahrplanes fest, dass die Campingplatzleitung eine falsche Auskunft gegeben hat. Die Zeiten für die Busse waren für die Wochentage, und nicht für den Sonntag bestimmt. Für uns gab es keine Chance zu fahren, deshalb riefen wir ein Taxi, welches uns nach Krummau gebracht hat.  Der Preis für die Fahrt betrug 800.- Ksc. = 26.- €

Der Marktplatz von Krummau

Das ist eine Aussicht von der Gaststätte wo wir gespeist haben.

Gegen 09.00 Uhr waren wir in Krummau und haben die Stadt welche wunderbar restauriert ist besucht . Zum Mittag gab es für Bernd Krummauer - Gulasch  mit Knödel und für Rosi eine Forelle.  Gegen 13. 00 Uhr haben wir das Mittagessen beendet und sind noch ca. 3 Stunden durch diese wunderbare Stadt gelaufen bis der Bus nach Vyssi Brod fuhr.  

Der Eingang zum Schloss

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Zum Abschied noch ein Blick durch die engen Gassen zum Stadttor.

Wir haben mit großen Eindrücken Abschied von Krummau genommen. Rückfahrt nach  Vyssi Brod  erfolgte jetzt mit dem Bus. Dieser ist 15.30 Uhr abgefahren. Der Rückfahrpreis betrug 60.- Ksc = 1,95 € was natürlich billiger war als die Fahrt mit der Taxe. Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder auf dem Campingplatz.  Nach einem guten Abendbrot und einem Spaziergang haben wir uns gegen 21.30 Uhr zur Ruhe begeben.

Von Ruhe konnte in dieser Nacht aber nicht gesprochen werden. Die Jugendlichen auf dem Platz feierten bis in die Morgenstunden. In der Nacht wurde 2 mal der Stecker für den Stromanschluss für unser Wohnmobil aus der Steckdose gezogen. Wir waren froh als wir endlich am Morgen erwachten und uns zur Abreise vorbereiten konnten. Als wir vom Platz abgefahren sind wurde laut gerufen. Wir haben es so verstanden, das wir nicht gern gesehen waren. Wir haben uns aber damit abgefunden und sind unbekümmert weitergereist.

Montag, 16.06.03

 Früh ging es los mit dem Ziel Camping in Atygl zumachen.  Ein Bekannter von uns  hatte mir diesen Platz empfohlen. Als wir in die Nähe des Platzes  gekommen  sind hat es Rosi nicht gefallen. Der Platz lag so abgelegen von allen Ortschaften. Wir sind schließlich weiter  bis nach Rejstejn zum Camping Klasterny Mlyn. Das ist ein Campingplatz sehr modern eingerichtet, aber auch preiswert. 

 Der Standort auf dem Platz für unser Wohnmobil.

 Auf dem Platz wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Es gab aber Probleme unser Wohnmobil an das Stromnetz anzuschließen. Der Adapter für die Steckdose wurde in Vyssi  Brod vergessen mitzunehmen. Gegen Kaution haben wir aber vom Campingplatzleiter ein passendes Kabel erhalten.

Nach dem Mittagessen haben wir einen Spaziergang durch den Ort gemacht. Zufällig haben wir einen Elektriker getroffen, welcher uns einen Stecker für 50Ksc. verkauft hat. Nach der Montage hatte ich endlich eine normgerechte Anschlussleitung für Tschechien. Wir sind auf dem Campingplatz 3 Tage geblieben und am 18.06.03 abgereist.

Donnerstag, 19.06.03

Wir sind in Rejstejn  gegen 08.00 Uhr gestartet weil es eine relativ lange Strecke ist, bis wir unser Ziel erreichen. Die Fahrt führt über Susice B 22 - B 27 über Klatovy nach Plzen und dort weiter über die B 20  in Richtung Klatory nach Plzen. Weiter geht es über die B 20in Richtung Karlovy Vary. In Touzim über die Landstrasse  zur B 6 bis Andelska Hora zur B 222 bis Kyselka.  Wir haben den ersten Platz mit dem Hinweis Kyselka -Ontario angefahren.

Hier kommt die  Auffahrt zum Campingplatz Ontario  in Kyselka Hier sind wir lins abgebogen und eine Steigung von ca. 15 % hochgefahren. Aber alles hat ganz gut funktioniert.Dann waren wir endlich am Ziel.

Die Ansicht der Rezeption gleich wenn man hoch kommt.

Restaurant +  Autocamping “ONTARIO” 362 72 Kyselka  Tel.: 0042 35 3941181 oder 3941152

Dieses Foto zeigt eine Ansicht auf den Platz. Die Chefin spricht ein einwandfreies Deutsch. Gleich nach der Ankunft und dem Aufbau des Wohnmobils haben wir dort zu Mittag gespeist. Es gab sehr schmackhaften Gulasch mit Knödel. Von diesen Gerichten habe ich schon sehr viel berichtet aber auch jede Menge im Urlaub gegessen. 

Dieses Gericht ist ein Nationalgericht der Tschechen.  Kurz nach der Ankunft hatten wir Besuch vonCampingfreunden aus Wolgast, welche mit einem Moped gekommen sind. Sie haben uns gebeten sich unterzustellen, weil es gerade angefangen hat zu regnen.

Am Standort war ja die Markise ausgefahren und die Campingfreunde konnten sich unterstellen. Sie erzählten, dass sie auf dem Nachbarplatz untergekommen sind.  Sie  haben eine größere Reise nach Italien gemacht und waren auf der Rückfahrt nach Hause.  Am Nachmittag noch ein Spaziergang im Dorf  und Einkauf von ein paar Kleinigkeiten.  Denn morgen ist unser Campingurlaub in Tschechien beendet und wir fahren über Bozi Dar nach Oberwiesenthal und dann zu einem Abstecher zu Verwandten weiter nach Bräunsdorf  bei Chemnitz.

Freitag, 20.06.03

Wir sind gegen 10.00 Uhr gestartet zur Rückfahrt nach Deutschland. Gegen 12.00 Uhr sind wir in Limbach - Oberfrohna angekommen. Es war Mittagszeit und wir sind in einer Gaststätte preiswert Essen gegangen. Am Nachmittag  wurden die Verwandten besucht  und am nächsten Tag die Heimreise nach Berlin angetreten.

Resümee

Alles in allen ein gelungener Urlaub, von den Kosten ganz zu schweigen. Wir waren immerhin 12 Tage auf Campingfahrt  und haben ungefähr die Hälfte an finanziellen Mitteln  verbraucht als in Deutschland. Aber auch die Herzlichkeit der Menschen hat uns sehr beeindruckt.  Mit ein paar Brocken tschechische Sprache wie Guten Tag , Danke und Bitte  sind wir gut über die Runden gekommen. Wir hoffen mit unserem Bericht  Campingfreunde in Deutschland zu mobilisieren  dieses schöne Land zu bereisen.  Aus vielen Gesprächen hört man immer wieder, dass die Kriminalität  in Tschechien aber auch in Polen sehr hoch sein soll. Wir können diesem Argument nicht zustimmen.  Wenn man nicht unbedingt den reichen Onkel aus dem Westen herausstellt, wird man wie ein ganz normaler Bürger behandelt. Wenn ich natürlich vorm Wohnmobil sitze und für jeden sichtbar mit meinem Laptop arbeite, dann kann es schon passieren, dass sich jemand für mein Eigentum interessiert. In Vyssi Brod  auf einen öffentlichen Parkplatz  wurde zum Beispiel bei einem Transporter die Scheibe eingeschlagen und vermutlich auch sichtbare Gegenstände entwendet. So etwas kommt vor, aber nicht nur in Tschechien auch bei uns in Deutschland.

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